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Mittwoch, 26. Juli 2017

Es regnet


Und das schon seit Tagen mehr oder weniger. Wie gut, dass ich vorher noch ein paar Blüten fotografiert habe. Jetzt sieht alles nur noch traurig aus.

Meine Annabelle hat riesige Blütenköpfe. Nur hängen die Bälle der beiden Freilandpflanzen regenschwer herunter. Die Topfpflanze, die überdacht auf der Terrasse steht, 
hält sich da schon besser.





Aber es wächst ja noch mehr im Garten.
Stockrosen zum Beispiel.
Vor ein paar Tagen sahen sie noch richtig gut aus. Jetzt fallen viele Blüten vermatscht herunter.




Ich bin ja nicht so der Taglilienfreund, da die Farben meist nicht so meine sind. Deshalb habe ich auch nur noch eine Sorte. In diesem verregneten Sommer hat sie so viele Blütenstiele wie noch nie. Sonst konnte ich sie zählen, in diesem Jahr nicht.


Die Phloxe sehen jetzt auch traurig aus.


Ich habe angefangen, die pinkfarbenen Phloxe zu dezimieren. Es sind zu viele und sie dominieren farblich den ganzen Garten. Außerdem mag ich sie nicht mehr so sehr. Weiß ist ok, aber alles andere momentan nicht. Aber es wird sicher noch dauern, bis ich sie ausgerottet habe.


Die Astilben musste ich zT schon stützen.


Meine einzige Sonnenblume. Ein Geschenk der Vögel für die Fütterung im Winter. Es hatten sich einige Sämlinge in die Fugen der Terrassensteine gesetzt. Ich habe alle entfernt. Diese steht am Rand und ist auch nicht so groß.


Warum diese Pflanzen HERBSTannemonen heißen, weiß ich nicht. 
Obwohl das Wetter ja momentan eher herbstlich ist.


Wie diese Distelart heißt, weiß ich nicht. Ich könnte im Garten auf das Schildchen gucken, aber dazu ist es mir zu nass. In diesem Jahr habe ich schon drei Stiele. Ich mag sie sehr, obwohl ich die Stiele gerne etwas niedriger hätte. Sie müssen nämlich gestützt werden.


Die Clematis im Garten mickern dieses Jahr sehr.
Und jetzt sehen sie sowieso matschig aus.


Ja, selbst unsere Lizzie mag im Moment kaum rausgehen. Und wenn, dann liegt sie unter dem Terrassendach. Kann ich gut verstehen. Wer mag bei dem Wetter schon durch die Büsche streifen?

* ♥ *

Samstag, 22. Juli 2017

Lüneburg


Oh, oh, ich war lange nicht mehr hier. Aber nach der Hochzeit der Tochter und fast anschließend einem mehrtägigen Besuch mussten ich mich erstmal wieder in die Normalität einfinden.

Meine Annabelle hat mittlerweile riesige Blütenköpfe, so schön. Nur leider halten sich die Blüten kaum in der Vase. Warum weiß ich nicht.

Mit unserem Besuch aus Bayern fuhren wir am Sonnabend nach Lüneburg. Eigentlich hatten wir überlegt, nach Lübeck oder an die Ostsee zu fahren, aaaaaaaaaber, ich sag nur >Bettenwechsel<. Sonnabends kann man im Sommer auf der Autobahn nur stehen. Und dazu hatten wir alle keine Lust.

Aber Lüneburg ist allemal einen Besuch wert. Diesmal fanden wir ein wunderschönes Plätzchen, das wir noch nicht kannten, den alten Hafen. Das Wasserviertel an der Ilmenau ist ein Kneipenviertel.
Hier  kann man interessante Dinge nachlesen.
Wir hatten sogar Glück mit dem Wetter. Es war zwar bedeckt, aber es regnete wenigstens nicht.


Rund um das alte Hafenbecken gibt es wunderschöne Häuser, wie überall in der historischen Altstadt.
Früher sind wir oft zum Weihnachtsmarkt nach Lüneburg gefahren. Dann sind die alten Häuser weihnachtlich geschmückt und die Atmosphäre ist einfach nur schön.
Aber auch im Sommer ist die Stadt toll. Wenn das Wetter es zulässt, kann man auch überall in den Cafes und Restaurants draußen sitzen. Da ist dann auch ein Nachmittagsbesuch wie ein Stück Urlaub.





Auch an der Brausebrücke wieder die unvermeidlichen Liebesschlösser. Aber hier hängen sie in Reih und Glied, ganz ordentlich.


Die drei im Kreis tanzenden Kinder sind ein Werk des italienischen Skulpteurs Leonardo Rossi.
Sie stehen auf einem alten Mühlstein, der bei der Sanierung der Lüner Mühle gefunden wurde.
 


Mark Twain, war niemals in Lüneburg, aber diese Bronzefigur auf der Bank macht die Brausebrücke noch ein bisschen schöner. Hier kann man die Geschichte, wie die Figur nach Lüneburg kam, nachlesen.


Eine Hochzeit wurde an dem Sonnabend augenscheinlich auch gefeiert.





Der alte Kran, der im Rahmen von Stadtführungen besichtigt werden kann, wurde früher für den Transport des Salzes genutzt. Er steht hier seit 1797, sein Vorgänger wurde schon Mitte des 14.Jahrhunderts erwähnt. Hier kann man dazu etwas lesen.


* ♥ *

Sonntag, 2. Juli 2017

Annabelle


Ich habe ja nun wirklich nur einen kleinen Garten, aber die Hortensie "Annabelle" gibt es dreimal. So war es anfangs nicht gedacht. Ich hatte zwei Pflanzen gekauft, aber die Stelle, an der sie am Anfang standen, erwies sich als ungeeignet. Also wurden beide umgepflanzt. Eine bekam einen Sonnenplatz, eine einen Schattenplatz. Im kleinen Garten muss man ja nehemen, was da ist.



Tja, und dann sah ich, dass ein Zweig der Sonnenpflanze in der Erde gewurzelt hatte. Ich schnitt ihn ab, setzte ihn in einen Topf und hoffte, dass sich eine Pflanze entwickeln würde.
Und das ist sie. Mittlerweile größer als die Erdpflanzen.


Ich liebe diese grünlichen Blüten.





Da momentan alles blüht, kann ich auch ein paar Blüten für die Vase schneiden.
Ich hatte noch drei Gurkengläser stehen, ein paar Spitzenreste, ein bisschen Band.
Und so sind schnell ein paar Vasen entstanden. Ich finde, zu Sommerblumen passen sie richtig gut.




* ♥ *