Sonntag, 30. Oktober 2016

Mother´s Day auf Staten Island

Ein strahlend sonniger Sonntag in New York. Perfekt für eine Fahrt mit der Staten Island Fähre. Diese bringt kostenlos die New Yorker und Touristen von Manhattan nach Staten Island. Und wir hatten Glück. Die Fähre war lange nicht so voll wie an einem Wochentag, an dem natürlich auch die arbeitende Bevölkerung mitfährt.
Wir hatten einen super Platz hinten, draußen und somit einen tollen Blick auf Manhattan.



Der Blick auf Brooklyn Bridge und Manhattan Bridge am East River.
Und auf die Südspitze Manhattans mit dem World Trade Center.






An der Freiheitsstatue fährt man auch vorbei.



Drüben angekommen genossen wir die Sonne und den Blick auf einer Bank an der Promenade.
Abends stellte ich einen leichten Sonnenbrand im Gesicht bei mir fest. Auf die Idee, mich einzucremen, bin ich mal wieder nicht gekommen.
Ein Mann wünschte mir Happy Mother´s Day.




Dann gingen wir an der Promenade entlang zum 9/11 Memorial auf Staten Island. Hier wurde ein Denkmal errichtet für die Menschen von Staten Island, die bei dem Anschlag auf das World Trade Center ihr Leben verloren haben.
Wenn man vor dem Memorial steht, sieht man, dass es genau auf das World Trade Center ausgerichtet ist.


Innen ist jede/r Einzelne benannt mit Arbeitsplatz und Geburtsdatum.
Ich finde das Ganze schlicht und schön.
Sehr berührend.



Irgendwann nahmen wir wieder eine Fähre für die Rückfahrt. Sie fahren dauernd, man muss nicht lange warten. Und wieder hatten wir einen super Platz, diesmal natürlich vorne.
Die Fähre ist übrigens gut geeignet für Menschen, die leicht seekrank werden.  So wie ich.
Hier hatte ich gar keine Probleme.


Dieser Blick auf Manhattan ist einfach traumhaft schön. 
Und bei Sonnenschein natürlich besonders.







* ♥ *


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Sockenparade und Wolldecke


Eigentlich habe ich immer eine Socke auf den Nadeln. Es finden sich ja auch immer Abnehmer. Freundinnen, die Kinder, die Katzensitterin, die Obdachlosenhilfe, Flüchtlinge, und in letzter Zeit auch meine Ärzte, die ich leider öfter besuchen darf. Einfach mal Dankeschön sagen.




Und es bleiben immer Reste. Mal kleinere, mal größere Knäuel, je nachdem,
welche Sockengröße ich gerade gestrickt habe. Vor Jahren habe ich mal Loops aus den Resten gestrickt. Die trage ich noch heute. Sie sind einfach schön warm.


Irgendwann sah ich hier eine diagonal gestrickte Decke aus Sockenwollresten. Und da ich Wolle (und auch anderes) nicht gut wegwerfen kann, machte ich mich vor zwei Wochen an die Arbeit.
Die Reihen werden immer länger und ich fürchte, ich muss noch einige Socken stricken, um genügend Restewolle für die Decke zu haben. Aber das macht nichts, ich habe ja keinen Termin für die Fertigstellung. Und mit einer 3er Nadel ist das Ganze auch ganz schön mühsam 
und geht nicht so schnell.

Ich verknote die Enden mit dem Frankfurter Knoten, so dass ich erstens keine Fäden vernähen muss und zweitens einen schönen Rand bekomme, so dass ich mir das Umhäkeln wahrscheinlich später auch sparen kann. Die kleinen Knötchen merkt man kaum.

* ♥ *

Freitag, 21. Oktober 2016

Ein Maisonnabend im Central Park


Es war kühl und es hatte in den vergangenen Tagen oft geregnet. Aber ein Besuch im Central Park muss sein, wenn man schonmal in New York ist.

Wir gingen zu Fuß, auch wenn es viele Kutschen und auch Rikschas gab, die uns sicherlich mitgenommen hätten.


Der Park ist sehr vielseitig angelegt. Ein richtiger Freizeitpark für Großstädter.
Es gibt Seen, Brücken, Felsen, Wiesen, ein Theater, einen Zoo und vieles mehr. Die Seen haben Namen wie "The Pond", "The Lake", The Reservoir", "The Pool" usw
Hier kann man sich über die Entstehungsgeschichte und die einzelnen Elemente informieren.





Eine Malgruppe am "CherryHill" oberhalb "The Lake"


eine Gedenkstätte für John Lennon, von Yoko Ono gestaltet.
Diese liegt in der Nähe des "Dakota House", seiner letzten Wohnung, 
vor deren Tür er ermordet wurde.



Und was ist ein Sonnabend im Mai ohne Hochzeitspaare?
Wir sahen viele, die dort ein Fotoshooting hatten.
Am meisten strahlte die junge Braut in türkis.


Diese beiden (links) sind noch so jung.




432 Park Avenue ist das zurzeit zweithöchste Gebäude nach dem World Trade Center und ist vom Central Park natürlich immer zu sehen. Der Ausblick muss gigantisch sein, aber für Normalbürger unbezahlbar. Aber ich weiß auch nicht, ob ich da oben unbedingt wohnen möchte.

* ♥ *

Dienstag, 18. Oktober 2016

Herbstfarben


Als ich vorhin mit der Kamera durch den Garten ging, war es noch neblig. Dabei war es gar nicht mehr so früh. Immerhin haben wir heute 11° und keinen Wind. Aber alles ist nass.
Tun könnte ich im Garten sowieso nichts, 
denn ich muss mich nach meiner Zahn-OP noch ruhig verhalten.
Aber die Farben musste ich festhalten. Wer weiß, wie lange es sie noch gibt in diesem Herbst.



Die Hostas sind nun alle mehr oder weniger gelb. Und braun.
Zu dieser Jahreszeit passen die Farben. Im Sommer mag ich gelb ja nicht so gerne.




Ich bin echt am Überlegen, ob ich doch noch ein paar Hortensien ernte.
Ich habe zwar keinen Draht mehr für einen Kranz, aber mit Wolle müsste es doch auch gehen?



Mein schöner großer Farn wird braun und bald werden die Wedel platt auf dem Boden liegen.



Die verschiedenen Sedumarten sind schon viel dunkler als noch vor wenigen Wochen.
Ich mag sie sehr gerne, schon beim Austrieb und bis zur Blüte.


Das Eichhörnchen lief mit irgendetwas Großem in den Pfoten durch Nachbars Garten.
Und dann war es auch schon wieder weg. Es sorgt vor für den Winter.
Und auch im Kellergeschoss wird wieder fleißig gebuddelt.


Einige Rosen blühen noch.


Die Astern werde ich wohl auch bald schneiden müssen.
Die ersten Pilze kommen schon wieder aus dem Boden, leider nicht essbar.


Sehr lange haben dieses Jahr die Herbstanemonen geblüht. Ich glaube, ab Juli. Und vereinzelt sind immernoch Blüten zu sehen.




Hier sieht man noch ein bisschen Nebel hinten auf dem Wildgrundstück.
Inzwischen ist er weg.


* ♥ *