Donnerstag, 27. August 2015

Güstrow .............


................. muss noch ein bisschen warten. :)
Denn diese Fotos sind nur jetzt aktuell.

Kurz hinter Güstrow kamen wir an einem riesigen Feld mit vielen Malefizsteinen vorbei. Das Licht war so schön, also musste mein Mann fast eine Vollbremsung hinlegen, 
weil grad eine Haltebucht in Sicht kam. Und davon gibt es ja nicht so viele an schönen Stellen.



In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele riesige Felder, noch aus DDR-Zeiten. Ich weiß nicht, wie sie bewirtschaftet werden, ob von einzelnen Landwirten oder von Gemeinschaften. 
Eindrucksvoll sind sie schon.




Auf der Karte sah ich, dass es im Ort Dobbertin ein Kloster gibt.
Das wollte ich gerne sehen.
Allerdings wusste ich nicht, dass der Gebäudekomplex gar kein Kloster mehr ist, sondern eine vom Diakoniewerk geführte Behinderteneinrichtung. Die Historie dieser Einrichtung liest sich sehr interessant.
Wir hätten die Kirche besichtigen können, waren aber noch von drei Stunden Güstrow mit Kopfsteinpflaster etwas fußkrank und gingen deshalb nur einmal durch das wunderschöne Gelände.

Sehr idyllisch am Dobbertiner See gelegen macht diese Einrichtung einen guten Eindruck.



Auch das Dorf, das wir ja nur bei der Durchfahrt sahen, gefiel mir.
Es hätte sich gelohnt, auch dort einen Rundgang zu machen. 
Aber unsere Füße wollten nur noch nach Hause.
Nachtrag: Der Ausdruck Malefizstein kommt von dem Spiel Malefiz, dessen Steine von der Form her genau so aussehen wie die Strohballen.

* ♥ *

Kommentare:

  1. Malefizssteine? Diesen Ausdruck kenne ich nicht, es sind doch Strohrollen? Das sieht exact aus wie in Schottland die Felder für die Whiskyproduktion, wunderschön! Ich glaub, wir sollten auch mal die nähere Umgebung abfahren, irgendwas findet man doch immer, die Heimat kommt bei uns eindeutig zu kurz.

    Sigrun

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  2. Diese riesigen Felder sind mir in Meck-Pom auch aufgefallen und wehe es ist recht trocken und der Wind bläst drüber! Den Ausdruck Malefizsteine kenne ich auch nicht, hier sind das ganz normal Strohballen :-)

    LG Lis

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  3. Hallo Margrit, mein erster Gedanke beim Anblick dieses riesigen Stoppelfeldes war: Dort treffen sich nachts bestimmt ein paar Riesen und 'knickern' ein wenig mit den zahlreichen Strohballen. DIE Fotos hätte ich mir auch nicht entgehen lassen. Auch der See ist sehr beeindruckend und schön. LG Edith

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  4. Hallo Margit,

    Deine Strohballenbilder sind toll geworden! So ein ähnliches Feld habe ich letztes Jahr Richtung Ostsee auch gesehen - aber auf der Autobahn gab es keinen passenden Parkplatz. Bei uns wird Heu und Stroh meist gleich in Folie verpackt - das sind weniger schöne Fotoobjekte!

    Liebe Grüße
    Ingrid

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  5. Ich mußte herzlich lachen, was so alles über die Strohballen geschrieben wird. Es wird zweckmäßigerweise Stroh in Ballen gepresst, sodaß man es leichter transportieren kann und Einstreu für Kühe, Hühner usw. gewonnen wird. Aus dem Korn wird Mehl, Kraftfutter, Schweinefutter, Hühnerfutter, Whisky, Korn, Doppelkorn, Weizenkorn, Brot, Nudeln, Bier und vieles mehr. Ebenfalls wird Heu und Öhmt gepresst. Alles was in Folie verpackt wird, ist Silage. Und das geschieht in ganz Deutschland und Europa so. Nur in England ist das etwas anderst, in der Nähe von Stone hengse kann man verrückte Variationen an der Aufschichtung der Ballen finden.
    Grüße von Ilona

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