Samstag, 6. Juni 2015

Umhäkelte Fleecedecke


Beim Schweden gibt es ja diese unglaublich preiswerten Fleecedecken, die für alle möglichen Projekte nutzbar sind.
Ich ließ mir irgendwann eine von meiner Tochter mitbringen, weil ich im Netz umhäkelte Decken gesehen hatte. Dünne Baumwolle für Filethäkelei hatte ich mir schon besorgt und dann konnte ich loslegen.
Das erwies sich ziemlich schnell als schwierig. Die 2er Nadel, mit der ich ursprünglich arbeiten wollte, war viel zu dick für den Stoff. Es war unmöglich, ein Loch durchzubohren.


Glücklicherweise hatte ich noch eine ganz dünne Nadel, 0.75. 
Aber auch hier war jedes Loch ein Kraftaufwand.
Deshalb dauerte es Wochen, bis ich einmal rum war. Ich schaffte immer nur ein kleines Stück und hatte, ehrlich gesagt, auch irgendwann die Lust verloren. Aber das Teil war da und so machte ich auch weiter.


Dann folgte eine Runde feste Maschen, diesmal mit der 2er Nadel. Das ging relativ fix.
Und dann eine Bogenkante. Auch die ging schnell.


Nun ist die Decke fertig und ich habe sie erstmal gebügelt, denn alles sah ziemlich krumpelig aus.


Natürlich weiß ich, dass es auch eine andere Möglichkeit für die erste Runde gibt, den Schlingstich.
Aber ich müsste mehrere Meter Faden einfädeln und ob das bei einem so großen Teil wie einer Decke machbar ist, bezweifle ich sehr. Wahrscheinlich würde ich da mehrere Tobsuchtanfälle kriegen, weil der Faden ständig verkrumpelt wäre. Und immer zwischendrin anknoten wäre auch nicht so hübsch.
Ich weiß nicht, ob ich mir so eine Arbeit nochmal antu.
Andererseits gefällt sie mir gut.


* ♥ *

Kommentare:

  1. Große Mühe, das gebe ich zu! Aber, jetzt macht die Decke echt was her! Ich finde sie so richtig schön!

    Lieben Gruß und schönes WE, Brigitte

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  2. Gute Idee, es geht aber auch ohne. Ich will jetzt mal hin und drei neutrale für die Katzen holen.

    Al

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  3. Hallo Margrit, die Idee hatte ich auch schon vor längerer Zeit. Allerdings habe ich mir Fleece als Meterware gekauft, zu Decken zugeschnitten, die Borde separat mit dünnster Häkelnadel gehäkelt und anschließend mit der Nähmaschine aufgenäht (Oma-Geschichten). Um ehrlich zu sein: es waren keine Decken, sondern Deckchen für die Wiegen von Künstlerpuppen. Da ich aber sehr fest häkele, war es viel Arbeit. Aber am Ende freut man sich über das Ergebnis. Mach weiter so. Ich bin gespannt, was noch kommt. Ein schönes Wochenende und liebe Grüße Edith

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  4. Auch diese Idee finde ich genial.
    Wobei ich das Glück habe, auf eine Decke zurückgreifen zu können,
    wo schön Löcher am Rand enthalten sind, da die Umrandung unschön geworden ist.
    Da werde ich diese besagte Decke noch mal hervorholen und aufhübschen.

    Liebe Grüße Mecki

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  5. Ich wusste gar nicht, dass man Fleecedecken umhäkeln kann. Wie du schreibst, ist es tatsächlich nicht ganz einfach. Aber, ich muss schon sagen, die Arbeit hat sich gelohnt und die Decke deutlich aufgewertet.
    Liebe Grüße,
    Anette

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  6. Zum Umhäkeln der Decke kann man mit einer dicken Stopfnadel evtl. vorher vorsichtig Löcher stechen, dann geht das Häkeln einfacher.
    Dein Häkelrand sieht sehr gut aus und wertet die Decke optisch auf.
    LG Häkelfan

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  7. Hallo Margit.
    Schön finde ich die umhäkelte Kante sieht hübsch aus.
    Angenehme neue Woche und liebe GRÜße Jana.

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  8. hallo margit,
    damit hast du die Decken wirklich sehr aufgewertet! Das sieht so schön aus. Ich hatte mal ein ähnliches Projekt, allerdings habe ich groben Stoff umhäkelt und tatsächlich die erste Reihe mit Nadel und Faden umstickt. Echt mühsam!
    LG Kathinka

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