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Sonntag, 1. Februar 2015

Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch


Weiß jemand, was das bedeutet?
Ich sage es euch, allerdings musste ich auch nachgucken.

„Marienkirche (Llanfair) in einer Mulde (pwll) weißer Haseln (gwyn gyll) in der Nähe (ger) eines schnellen Wirbels (chwyrn drobwll) und der Thysiliokirche (llantysilio) bei der roten Höhle (ogo goch).“

So lautet der Name einer Gemeinde auf Anglesey, einer Insel im Nordwesten von Wales. 
William und Kate haben hier - also auf der Insel - zeitweise gewohnt. Wo genau, 
weiß ich nicht und interessiert mich auch nicht so sehr.
Es ist der längste Ortsname Europas.




Am Bahnhof gibt es eine Aussprachehilfe.
Denn die Aussprache des Walisischen ist nicht leicht.


Gleich neben dem Bahnhof befindet sich ein riesiger Parkplatz mit einem Andenkenshop.
Ich glaube, man findet hier alles, was man nicht braucht.
Und den Ortnamen findet man auch überall. Hier auch mit der englischen Übersetzung.


Ich habe nichts gekauft, obwohl das Angebot wirklich groß war.


Wir fuhren dann noch ein bisschen auf der Insel herum, aber so richtig begeistert waren wir von der Landschaft eher nicht. Hier kann man die Berge von Snowdonia auf der Hauptinsel sehen. 
Anglesey ist sehr flach und wir konnten keine besonders schönen Stellen entdecken, also verließen wir die Insel. Um sie einmal zu durchqueren, war es zu weit. Kann natürlich sein, dass sie auf der anderen Seite sehenswerter ist, aber das werden wir nicht mehr erfahren.


Auf die Insel waren wir über die Britannia Bridge gefahren und verlassen haben wir sie über die Menai Bridge, beide imposante Bauwerke.


Wir kamen dann nach Bangor, einer Universitätsstadt im Norden von Wales.
Im Univiertel standen schon sehenswerte Häuser, aber es war vom Stadtkern eine Ecke entfernt.
Wir besichtigten die Kathedrale ............



........... und wanderten ein bisschen in der Umgebung herum.



Auf der Weiterfahrt machten wir noch einen Abstecher zum Segelschiffhafen am Menai.



Von hier aus hatten wir noch einen schönen Blick auf die Kathedrale.

 
Eigentlich wollten wir danach noch Penrhyn Castle besichtigen, aber es war schon recht spät und dafür war uns der Eintritt zu hoch.

* ♥ *

Kommentare:

  1. Dann wart ihr wohl ein bisken fix, denn es gibt durchaus lohnende Stellen auf der Insel.
    Ganz hinten am Ende, da haben wir mal gewohnt in Holyhead. Also ich hätte da was gekauft, da kann ich nicht vorbeigehen!

    Al

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  2. Oh, da hat ein scheinbar langweiliger Ort eine gute Vermarktungsidee gehabt. Aber trotzdem hast du schöne Naturaufnahmen gemacht, auch wenn die Berge etwas weiter weg waren. Bei solchen Läden versuche ich mich auf essbares zu konzentrieren, das verschwindet ja wieder im Haushalt......aber es gelingt nicht immer.

    LG Sigrun

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  3. Mit so einem Ortsnamen MUSS man ja berühmt werden und vermarkten lässt er sich wie man sieht auch ganz gut. Anscheinend wart ihr doch auf der falschen Seite, wie Sigrun schrieb. Aber vielleicht tröstet es dich dass ja, ich überhaupt noch nie dort war! :-)

    LG Lis

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  4. Also ich war noch nicht in dieser Gegend und auch wenn die Landschaftsfotos sehr schön sind, ich aber deinen Bericht lese, muß ich das wohl auch nicht. Wird das Ortsnamenschild mit fünf Scheinwerfern angestrahlt? Das sieht wirklich nach Vermarktung aus, wie die anderen Kommentatorinnen auch schon schrieben. Gut, daß es auch mal Berichte dieser Art gibt!
    Viele Grüße
    Kathinka

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  5. Wieder was gelernt, liebe Margit und toll gereist. Aber, wie ich mich kenne, werde ich mir dieses Wort nicht merken o)!
    Ganz liebe Grüße
    Elisabeth

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  6. Welch ein Zungenbrecher! Wie nennen wohl die Einheimischen ihren Ort, wenn sie schnell von ihm sprechen?? Sicher haben sie auch eine Abkürzung. Und im Namen scheinen ja gleich alle Sehenswürdigkeiten des Ortes genannt zu werden mit gleichzeitiger Beschreibung wo sich diese befinden. Wie praktisch! Freue mich, wenn du noch mehr Bilder von Wales zeigst.
    Liebe Grüsse, Barbara

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  7. Mamma mia! Jetzt hab ich schon allein vom Lesen einen Knoten im Kopf! Wie muss es beim Aussprechen erst der Zunge gehen!
    Aber wenn man schon mit so einem außergewöhnlichen Ortsnamen gesegnet (je nach Sichtweise) ist, dann darf man den doch ruhig auch vermarkten.
    Die Kathedrale hätte ich wohl aber auch lieber angeschaut!
    Herzliche Grüße, Margit

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  8. Hallo Margit. Eine richtige schöne Reise und mit vielen Sehenswürdigkeiten. Schönes Fleckchen dieses Wales.
    Schöne Woche und liebe GRÜße Jana.

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  9. Hallo Margit,
    über den Ort mit dem unausprechlichen Namen habe ich mal einen Film gesehen. Wenn Profis mit der Kamera loslegen, sieht alles etwas aufregender aus als wenn unsereins eine Reise macht.
    Ich finde die Landschaft auf deinen Bildern mit den Bergen im Hintergrund sehr schön.
    In Andenkenläden kann ich mich Stunden aufhalten. Der ganze Schnickschnack hat was. Allerdings kaufe ich meistens auch nichts.
    Liebe Grüße,
    Anette

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  10. Hallo Margrit,

    erst vor wenigen Tagen habe ich versucht diesen Ortsnamen zu lesen - eines meiner Kinder hat von einer Sprachreise ein kleines Schild mit dem unaussprechlichen Namen
    mitgebracht und das ist mir zwischen die Finger gekommen. Nun sehe ich bei Dir ein paar Umgebungsbilder vom " Zungenbrecherort " - schöne Bilder!

    Liebe Grüße
    Ingrid

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