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Freitag, 25. April 2014

Bautzen

Wie kommt man auf die Idee, nach Bautzen zu fahren?
Tja, mein Mann hatte einen Bericht über die Neiße und Görlitz in Sachsen gesehen und meinte, dort sollten wir mal hinfahren. Da wir aber nicht am äußersten Rand von Deutschland wohnen wollten, entschieden wir uns für ein Hotel in Bautzen. Von dort konnte man einiges erreichen.
 Ich hatte keine Vorstellung, was uns erwarten würde und ich muss sagen, ich war begeistert.
Der Ort ist richtig schön, hat eine sehr schön wieder hergerichtete Altstadt und viele romantische Ecken.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass es noch sehr viele Häuser gibt (nicht nur in Bautzen, sondern überall in Sachsen) die kurz vor dem Verfallen sind. Vermutlich sind dort immer noch nicht die Eigentumsverhältnisse geklärt oder es ist kein Geld da, die Häuser herrichten zu lassen. Das ist mit Sicherheit auch nicht ganz billig.

Weniger schön ist die durchgängig alle 15 Minuten schlagende Rathausuhr (links), auch nachts.
Da wir genau daneben wohnten, war das Schlafen selbst bei geschlossenem Fenster schwierig. Vielleicht hört man es irgendwann nicht mehr,
aber dazu müsste man wohl viel länger dort wohnen als vier Nächte.
Da in Bautzen sehr viele Sorben leben, sind die meisten Schilder zweispachig.

Zufällig kamen wir zum Friedhof und von dort hat man einen schönen Blick zur Spree.
Durchblicke


Eindrücke
Das Stasigefängnis, durch das Bautzen wohl eine traurige Berühmtheit erlangte,
kann besichtigt werden. Ein Besuch lohnt sich, aber es ist schon sehr bedrückend.

Ausblicke



* ♥ *