Samstag, 30. Juni 2012

Fotoalbum


Die Freundin meiner Tochter sollte zum Abi ein persönliches Geschenk bekommen.
Ich habe dann ein Album mit Fotos vom Abiball gebaut.
Sie hat es vorhin bekommen und ich hatte den Eindruck, dass sie sich gefreut hat.

Die Seiten sind in verschiedenen Blautönen gehalten, zum Teil gemustert und zum Teil verziert.
Vorne ein kleines Einsteckfach für ein Tag mit persönlichen Worten.



* ♥ *

Dienstag, 26. Juni 2012

Querbeet

Wir haben Herbst.
Pünktlich zu den Sommerferien setzte wie jedes Jahr der Regen ein und es wurde kalt.
Eigentlich wurde es nicht kalt. Es wurde nur noch kälter als vorher.
Die Pflanzen wissen offensichtlich auch nicht so ganz genau, wie sie sich verhalten sollen.
Einige Rosen blühen, andere haben grad mal Knospen. Aber ich bin ja für alles dankbar.

Ich bin mit der Digi durch den Garten gegangen, bevor die Pracht ganz darniederliegt oder vielleicht erfriert.
Manchmal kommt die Sonne kurz durch und Lizzie nutzt die kostbaren Minuten.
Ich auch, wenn ich es grad mal mitkriege.

Am schönsten und üppigsten blüht Rosarium Uetersen. Leider muss ich sie wohl wegen einer Baumaßnahme in ein paar Wochen rausnehmen. Sie soll dann wieder an ihren Platz und ich hoffe, dass sie das verkraftet.

Wegen des Rosentriebbohrers musste ich ja die meisten Rosen stark zurückschneiden. Die meisten haben sich berappelt und kommen ganz gut. Nur später.



Die Pracht des Geißbarts dauert leider immer nur ein paar Tage. Er ist schon wieder braun.
Und die Kletterhortensie hat auch nicht sehr lange geblüht. Aber ein bisschen ist noch zu sehen. Und auf dem Gartenhäuschen macht sie sich gut.


Ich habe vorhin mal die Fotos der Stockrosen mit denen vom letzten Jahr verglichen. Kann es sein, dass Stockrosen die Farbe ändern? Letztes Jahr blühten sie an der Stelle rosa.
Schneewittchen blüht auch üppig. Ich vergesse sie meist, weil sie vor dem Haus steht und ich sie nicht dauend im Blick habe.
Die Clematis (hier Blue Angel) sind zum Teil ziemlich verlaust. Das hatte ich noch nie.
Aber nicht nur sie, auch andere Pflanzen sind befallen.

Bobby James blüht zum ersten Mal. Sie steht an dem Platz bestimmt schon das dritte Jahr und wenn keine Blüten gekommen wären, hätte ich diese Rose rausgeschmissen. Für Nichtblüher habe ich keinen Platz.
Dafür blühen die Astrantien jetzt ganz toll. Sie scheinen sich dort wohlzufühlen.


Der Mohn tut mir richtig leid. Kaum ist er aufgeblüht, sind die Blütenblätter auch schon weggeweht. Das ist so schade, denn diesmal sind so viele Pflanzen da. Rote nur vereinzelt, sie passen farblich auch nicht.
Die helle Astrantie habe ich heute gekauft. Aber ich denke, sie ist falsch etikettiert, denn in einer Zeitschrift sah diese Sorte anders aus. Dabei habe ich sie nicht im Baumarkt gekauft, wo sowas ja durchaus öfter mal vorkommt.


Mein geklauter Ableger aus England ist angewachsen und wächst.
Ich freu mich so. Er lag als kleines Teilstück auf einem Topf in einem Garten und ich dachte, bevor er hier vertrocknet, rette ich ihn doch besser mal.


* ♥ *

Sonntag, 24. Juni 2012

Das Dartmoor im April

Heute regnet es, aber das ist nicht schlimm, der Regen wird dringend im Garten benötigt. Es ist alles schon so trocken.

Passend zu dem etwas grauen Tag gibt es heute daher einen Post 
über das Dartmoor, wie wir es im April erlebt haben. Es war auch ein sehr düsterer Tag.
Aber seht selbst.

Dunkle Wolken hingen ziemlich tief am Himmel ........


......... und es sah alles ein bisschen trostlos aus.
Aber irgendwie passte das Wetter zu der kargen und schroffen Landschaft.


Ein Lichtblick. Ein paar der berühmten Dartmoorponys, die dort frei leben, zeigten sich.
Sie waren allerdings sehr scheu und verschwanden leider schnell.
Damals, 1999, haben wir auch welche gesehen, die deutlich zutraulicher waren.


Einer der Berggipfel, es könnte der Haytor gewesen sein.


Wir erreichten Widecombe in the Moor, einen Ort mitten im Moor mit einer Kirche, bekannt als Cathedral of the Moors, einem Friedhof, zwei Cafes, einem Pub und mehreren Souvenirläden. Und einem Parkplatz.  Natürlich gebührenpflichtig. Mehr habe ich bewusst nicht wahrgenommen.
Leider standen rund um die Kirche Absperrgitter, die meinten, das Foto verschandeln zu müssen. Denkt sie Euch also weg, die Kirche ist nämlich sehr schön. Allerdings bringen sie etwas Farbe ins Bild.



Der Pub, sehr idyllisch.


Der Friedhof. 
Ich liebe diese alten schönen Friedhöfe und kann mich lange dort aufhalten.
Die Grabsteine sind alt und verwittert und erinnern an Menschen, 
die keiner mehr kennengelernt hat.



Ein Blick ins Innere.


Hier wurden alte Grabsteine als Randbefestigung verwendet
und in dieser Umgebung passte es einfach.


Ein paar Schlüsselblumen machten den grauen Tag etwas farbiger.



Die Auslage eines der Souvenirshops. 
Passend zum Kronjubiläum im Juni.
Alle Souvenirshops waren heiß umlagert. Mehrere Busse mit Schülern waren angekommen und in dem einen Cafe gab es auch keinen Platz mehr. Für sie war eingedeckt, es gab Scones. Für uns gab es aber in dem anderen Cafe Platz und Scones.


Weiter ging es durch das Moor.
Gelber Ginster begleitete uns wie an sehr vielen Stellen in England.


Hier gab es einen Steinkreis.


Sehr malerische Steinbrücke über ein Flüsschen mit dicken Steinen.



Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie das Moor im Sommer aussieht.
Aber auch im frühen Jahr ist es auf jeden Fall einen Ausflug wert.


* ♥ *

Dienstag, 19. Juni 2012

Eutin


Im Rahmen der offenen Gartenpforte waren wir am Sonntag in Ostholstein unterwegs, weil ich mir einen ganz bestimmten Garten ansehen wollte. Darüber werde ich später berichten.
Heute möchte ich ein paar Eindrücke von Eutin zeigen, einer kleinen Stadt inmitten der Ostholsteinischen Seenplatte.


Wir gingen zuerst zum Eutiner Schloss ...................



....................und umrundeten es durch diese schöne Allee, ............

.............. die direkt am großen Eutiner See liegt.


Wir kamen über die Brücke des Schlossgrabens zum Eingang ........

............... und sahen uns den Innenhof an.



Ein kurzer Abstecher zur Seepromenade ............


............. und an der Kirche vorbei.
Was ich sehr schön finde ist, dass überall Rosen blühen.



Es gibt viele Fachwerkhäuser.


Ein Trödelladen.



Einen Spaziergang durch den Schlosspark machten wir auch noch.


Auf dem Weg zum Auto  musste ich unbedingt noch ein paar Rosen ablichten.
Es wachsen dort viele verschiedene Sorten.


Ganz egal, ob ältere oder neue Häuser, mit den Rosen werden sie ungemein aufgewertet.


Wir hatten aber auch das Glück, gerade  zur Rosenblüte dort zu sein.


* ♥ *

Freitag, 15. Juni 2012

Dartmouth

Dartmouth liegt in Devon, kurz vor der Mündung des River Dart in den Kanal.
Vor 13 Jahren haben wir hier Urlaub gemacht und ich hatte immer eine Sehnsucht in mir, dort mal wieder hinzukommen.
Eigentlich wollten wir auch zu dem Ferienhaus fahren, in dem wir wohnten. Es war ein 300Jahre altes Farmhaus mit Schafen auf den Wiesen. Damals sehr englisch eingerichtet mit Rosenvorhängen vor den Fenstern, einfach schön. Vermietet wurde es von einem älteren Ehepaar, das selbst lange in diesem Haus gewohnt hatte.
Doch ich hatte noch zu Hause gegoogelt und es auch gefunden. Da verging mir die Lust, es wiederzusehen. Eingerichtet modern 0/8/15. Ein kleines Ferienzentrum. Und auch von außen kaum wiederzuerkennen.
Da versuche ich doch lieber, mir die Erinnerung zu bewahren.

Wir kamen von Torquay und mussten mit der Fähre übersetzen.



Wir hatten Glück und fanden ziemlich zentral einen Parkplatz.
Es war gerade Ebbe und die Boote in dem kleinen Binnenhafen lagen auf dem Trockenen.



Dieses Haus hatte ich vor Jahren in einem Pilcherfilm, der dort gedreht worden war,
 wiedererkannt. Es heißt The Butterwalk


Eine schöne Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern.



Der Blick über den Fluss nach Kingswear. Dort gibt es etwas außerhalb auch einen schönen Garten, den wir damals besichtigt haben. Fishacre Garden. Dort habe ich meine erste Kamelie gesehen.
Dartmouth wird vorwiegend von Segelbooten angefahren. Es lagen einige im Hafen.


Es war herrlich, den beleidigten Möwen zuzuhören und sie zu beobachten. Sie versuchten immer wieder, etwas zu fressen zu ergattern.


Dartmouth hat einen kleinen, aber sehr schönen - ja, hier würde man es als Kurpark oder so bezeichnen. Ich würde eher sagen, es ist ein Garten in der Stadt.


Wir ließen Dartmouth hinter uns und fuhren an der Küste entlang.
Diese Ecke habe ich damals schon so geliebt.



Hier konnte ich aus dem Auto knipsen. Die Straße führt zwischen der Küste und einem Binnensee entlang. Und von oben sieht es natürlich toll aus.
Der Ort am Ende des Sees heißt Torcross und der Leuchtturm unten links Start Point. Dort sind wir damals auch gewesen, aber diesmal wollten wir nicht alle Punkte abklappern. Ich erinnere mich, dass damals der Ginster am Weg zum Leuchtturm blühte, wie überall in GB um diese Jahreszeit. Wir waren nämlich auch damals im April dort.


* ♥ *