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Freitag, 26. März 2010

Rom, der letzte Tag


Am Donnerstag begannen wir mit dem Campo de Fiori. Ich könnte mir vorstellen, dass er im Sommer sehr sehenswert ist, aber jetzt, im März, kann unser örtlicher Wochenmarkt ohne Probleme mithalten. Allerdings ist die Umgebung dort sehr viel schöner.

Auf dem weiteren Weg zur Piazza Navona kamen wir wieder an einer Kirche vorbei, die wir uns ansahen. Ich finde die Ausstattung der meisten Kirchen einfach faszinierend. 
 
Ebenso an San Ivo alla Sapienza. An der Piazza Navona war der Brunnen eingerüstet und auch sonst sah es etwas trostlos aus. Das kann aber auch an dem etwas trüben Wetter gelegen haben.
 
Weiter ging es Richtung Tiber. Hier entdeckten wir den Justizpalast und die Engelsburg. Der italienische Name "Castel Sant´Angelo" klingt doch viel schöner. Da wir sie vor 6 Jahren schon von innen gesehen hatten, verzichteten wir diesmal darauf. Auch hier fanden wir auf der Ponte Sant´Angelo wieder diverse Liebesschlösser.
 
Auf der Via della Conciliazione zum Petersdom. Hier hatten wir richtig Glück mit dem Wetter.
 
Der Rückweg führte uns wieder an der Engelsburg vorbei und am Tiber entlang zur Spanischen Treppe. Leider fing es dort so sehr zu regnen an, dass wir beschlossen, mit der Metro Richtung Hotel zu fahren und abends nochmal mit dem Bus zum Vatikan zu fahren, um ihn beleuchtet sehen zu können. In Rom bleibt man auch bei Regen nicht im Regen stehen. Sobald auch nur ein Tropfen vom Himmel fiel, wurde man von Schirmverkäufern umringt. Wir haben es mehrfach an verschiedenen Orten erlebt.
 
Am späten Nachmittag fuhren wir dann also wieder mit dem 64er zum Vatikan und es hat sich gelohnt. Kurz nach 18h waren wir dort und es wurde kurz danach langsam dunkel.
 
Wir gingen wieder zurück Richtung Engelsburg. Wunderschön sah der beleuchtete Petersdom in der Dunkelheit aus.
 
Gegen 19.15h erreichten wir das Pantheon, leider auch zum Teil eingerüstet. Aber wir hatten Glück, es war noch nicht geschlossen.
 
Am nächsten Tag war der Urlaub leider schon wieder beendet. Wir flogen über die sonnigen Alpen und landeten im tiefsten Nebel in Hamburg.
 
Arrivederci Roma 

 * ♥ *

Samstag, 20. März 2010

Rom, dritter Tag


Für den Mittwoch hatten wir uns die Basilika San Giovanni in Laterano vorgenommen. Auf dem Weg dorthin lag aber zuerst einmal die Kirche Santa Maria Maggiore, die wir uns natürlich auch angesehen haben. Besonders die Kassettenholzdecke und der Fußboden sind sehenswert.


 

Wir gingen die lange Via Merulana entlang bis zur Basilika San Giovanni in Laterano, in der bis zum 19. Jahrhundert die Päpste gekrönt wurden. Diese Basilika ist die eigentliche Bischofskirche.

  Rechts ist die Scala Santa zu sehen,
die Heilige Treppe , die angeblich aus dem Palast von Pontius Pilatus stammt und die Jesus bei seinem Prozess betreten haben soll. Leider war die Kapelle gerade geschlossen. Unten die wirklich sehenswerte Basilika. 

Danach besuchten wir den Kreuzgang, der als einer der schönsten Roms gilt und von 1215 bis 1232 errichtet wurde. Sehenswert sind die verschieden gestalteten Säulen.
 

Anschließend sahen wir uns noch das Baptisterium an, einen achteckigen Bau, dessen Grundriss über Jahrhunderte hinweg als Vorbild für Taufkirchen in Italien galt.
 
Danach entschlossen wir uns, mit dem Bus am Kolosseum vorbei zur Piazza Venezia zu fahren. Dort warteten das Monumento Nazionale Vittorio Emanueles, im Volksmund "Schreibmaschine" genannt und das Kapitol auf uns. Die "Schreibmaschine" war leider zum Teil eingerüstet. Trotzdem stiegen wir bis zur Terrasse und hatten einen herrlichen Blick auf das Forum Romanum und auf der anderen Seite bis zum Petersdom. Oben gibt es einen Aussichtsturm mit Lift, der aber 7€ pP kosten sollte. Ich glaube, so viel mehr sieht man dort auch nicht.
 
Gleich nebenan liegt der Kapitolshügel, Capitolino. Wir hatten ihn beim letzten Mal gesehen und hielten uns deshalb nicht sehr lange dort auf.
 
Unbedingt ansehen sollte man sich die Kirche Santa Maria in Aracoeli
 
Es gibt einen Übergang vom Monument, so dass man nicht unbedingt die vielen Stufen hinaufsteigen muss. Stufen gibt es in Rom genug.
 
Wir gingen die Straße hinunter Richtung Tiber und kamen am Teatro Marcello, einer Ausgrabungsstelle und an der Kirche Santa Maria in Cosmedin mit dem Bocca della Verita, dem Mund der Wahrheit vorbei. Bekannt aus dem Film "Ein Herz und eine Krone" mit Audrey Hepburn und Gregory Peck. Die Kirche ist nicht so sehenswert und vor dem Mund der Wahrheit stehen meist lange Schlangen. **************************  
Wir wanderten am Tiber entlang zur Insula Tiberina. Sie beherbergt heute ein Krankenhaus. Auf der Brücke fielen uns viele Schlösser auf, genau wie später an der Engelsbrücke. Sie wurden wohl von Liebespaaren angebracht und sollen ein Zeichen ewiger Liebe sein.
 

Abend aßen wir wieder in der Nähe des Trevibrunnens und ich machte ein Foto eines der wohl kleinsten Läden. Er ist nicht breiter als die Tür und hinten auch noch abgeschrägt. (links) Eisläden gibt es wie Sand am Meer und Nudeln zu Wucherpreisen kann man besonders in Touristengebieten auch kaufen. Ich glaube nicht, dass mir ein Pfund Nudeln für minimal 4.90€ (die Preise waren unterschiedlich und das war der günstigste Preis, den wir sahen) besonders schmecken würden. ;)
 
* ♥ *

Donnerstag, 18. März 2010

Der zweite Tag in Rom

An unserem zweiten Tag in Rom regnete es. Den ganzen Tag. Wir fuhren also mit dem berühmten 64er Bus zum Vatikan. Dieser Bus ist immer voll. Aus Angst vor Anschlägen muss man seit Jahren durch eine Sicherheitsschleusewie im Flughafen gehen. Die Schlange war aber relativ kurz und es ging recht zügig voran. Im Petersdom war es glücklicherweise nicht sehr voll und man konnte sich die wunderschöne Kirche in Ruhe ansehen. Zur Kuppel führt ein Fahrstuhl und danach sind es noch 320 Stufen, die auf die Laterne führen. Das Treppenhaus bietet keine Möglichkeit zum Verschnaufen und ist sehr eng. Man kann also auch kaum jemanden überholen bzw überholen lassen. Deshalb hatte ich schon vorher beschlossen, mir diesen Aufstieg nicht nochmal anzutun. Ich weiß noch zu gut, wie ich beim letzten Mal gekeucht habe. Da das Wetter aber sowieso keinen guten Ausblick versprach, stellte sich die Frage auch gar nicht.

Anschließend besuchten wir den deutschen Friedhof Campo Santo Teutonico. Man muss beim Sicheheitspersonal oder bei der Schweizer Garde in deutscher Sprache um Einlass bitten.
Wegen seiner historischen Wurzeln schließt der Begriff „Teutonico“ nicht nur Deutsche, sondern alle mit ein, die im historischen deutschen Kulturraum leben. Dieser Friedhof ist sehr idyllisch, sehr schön angelegt, richtig kuschelig.
  Danach gingen wir zu den Vatikanischen Museen. Auch hier hatten wir großes Glück, kaum Menschen an der Kasse vor uns. Aus den Fenstern hat man immer mal wieder den Blick auf das Gebiet des Vatikans.
 
In der Sixtinischen Kapelle durfte man nicht fotografieren, aber es gab auch so genug traumhaft schöne Motive.
 

* ♥ *

Montag, 15. März 2010

Rom

Letzte Woche waren wir in Rom. Der vorherige Besuch dort liegt 6 Jahre zurück, aber wir hatten damals lange nicht alles gesehen. Natürlich hatte ich vorgesorgt und damals eine Münze über die linke Schulter in den Trevibrunnen geworfen. Das soll ja ein Zurückkommen garantieren. Wir flogen über ein schneebedecktes Deutschland und schneebedeckte Alpen in die Ewige Stadt.
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Nachdem wir dann nach doch schon etwa 50 Minuten endlich unseren Koffer hatten und der Leonardoexpress uns genau vor der Nase wegfuhr, waren wir gegen 21h endlich im Hotel an der Via Nazionale, stellten unsere Sachen ab und gingen zum Trevibrunnen. Den Weg kannten wir noch. Auch so spät waren noch viele Menschen dort. Uns gefällt der Brunnen am Abend mit Beleuchtung sehr viel besser als tagsüber.
 
Der nächste Tag, Montag, bescherte uns wunderbares Frühlingswetter. So wünschte ich mir alle Tage. Da ich aber schon vorher den Wetterbericht beobachtet hatte, wusste ich, dass es nicht so bleiben würde. Also machten wir uns auf und nahmen das Kolosseum, den Palatin und das Forum Romanum in Angriff. Wenn man nach Rom fährt, sollte man bequeme Schuhe dabeihaben. Ich wusste noch vom letzten Mal, wie fußkrank wir waren. Busse fahren natürlich auch und wir nutzten sie auch für längere Strecken, aber man sieht doch mehr, wenn man zu Fuß unterwegs ist.
 
Am Kolosseum gibt es eine Kombikarte, die Palatin und Forum Romanum einschließt. Das Forum und das Kolosseum kannten wir zwar schon, aber es ist doch immer wieder interessant, auch nach Jahren solche Stätten wieder aufzusuchen. Man kann im Kolosseum Führungen buchen, aber es gab keine deutschsprachige und mein Englisch reicht leider nicht. 
 
Danach gingen wir auf die andere Straßenseite zum Eingang für den Palatin. Auch hier stehen viele Überreste römischer Bebauung. Und man hat einen wunderbaren Blick auf die Stadt und auf das Forum. Und bei Sonnenschein ist es wirklich ein Genuss, dort oben spazierenzugehen.
 
Der Blick vom Palatin auf das Forum Romanum
 

Am späten Nachmittag, nachdem wir unseren Füßen etwas Ruhe gegönnt hatten, gingen wir über den Quirinalshügel wieder Richtung Trevibrunnen, weil wir in einem ganz bestimmten Lokal, das wir beim letzten Besuch leider erst am letzten Abend entdeckt hatten, essen wollten. An dem Tag gefiel es uns dort auch. Zwei Tage später nicht. Ich weiß nicht aus welchem Anlass die Absperrung der Carabinieri mit Mimosen geschmückt war. Aber es sah sehr schön aus.
 
Hier sieht man die Menschenmassen am Brunnen. Dazu gibt es dort viele Straßenverkäufer und, wie überall in Rom, auch viele Bettler. Teilweise auch aggressive. Im Hotel gab es einen Hinweis, dass man nichts geben und sich in Acht nehmen solle. Auf mein Portemonnaie achte ich an solchen Orten immer besonders gut. Ich habe schon von Manchem gehört, dass es abhanden gekommen ist.
 
* ♥ *

Samstag, 6. März 2010

Das erste Osterkörbchen...................

.................. a la Betty ist fertig.

Es hat Spaß gemacht und Nr 2 ist in Arbeit.
* ♥ *

Mittwoch, 3. März 2010

Dies und das

In der letzten Zeit konnte ich oft Eichhörnchen im Garten beobachten. Im Umfeld leben viele und manchmal kommen sie auch bis ans Haus. Da alles verschneit war, haben sie sicher auch kaum Futter gefunden. Da ist so ein Vogelhaus natürlich wie geschaffen zum Sattessen. Ich wäre ja liebendgerne dichter rangegangen, aber da hätte ich unseren Gast wohl verscheucht. Und das wollte ich ja nicht, ich habe mich ja gefreut, dass das Eichhörnchen sich sattessen konnte. Und das hat es wohl getan, denn es saß lange im Futterhaus. Und ich hinter der Scheibe. Deshalb sind die Fotos auch nicht so besonders klar.
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Da das Wetter ja nicht so besonders nett war am Wochenende, habe ich die Regen- und Schneeschauer am Basteltisch ausgesessen.
* ♥ *