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Samstag, 28. November 2009

Es war einmal..........

............ eine Blutpflaume.
Bis heute Mittag stand sie im Garten.
Sie hatte viele welke Äste,
schon den ganzen Sommer hindurch.
Heute haben wir beschlossen, sie zu entfernen,
weil man jetzt sehen kann, wo man schneidet.
Es steht nur noch ein kleines Stück vom Stamm,
der erst im Frühjahr entfernt wird.
Denn die beiden Clematis, die an der Blutpflaume hochranken,
müssen umgesiedelt werden
und momentan weiß ich nicht, wohin.
Ich hoffe, dass wir dann ein bisschen mehr Sonne im Garten haben.
Sie nahm doch sehr viel Licht weg.
Für so einen kleinen Garten war sie einfach zu hoch.
Aber ich habe mich immer wieder
im Frühling an ihren Blüten erfreut.
* ♥ *

Kommentare:

  1. Was überwiegt denn nun? Die Freude über mehr Sonne im Garten, oder der Gedanke für die beiden Clemis keinen Platz zu haben? Wohl schwer zu sagen, aber als wir letzten Herbst unseren (ehemals) schönen roten Ahorn entfernen mussten, überwog bei mir schon mehr der Frust über den Verlust des Baumes. Vor allem weil in seinem Schatten jede Menge Hostas standen die plötzlch in der prallen Sonne standen. Komischerweise hat es ihnen weniger ausgemacht als ich befürchtet habe und der Nachfolger steht ja auch schon parat!

    LG Lis

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  2. Liebe Margit,
    ich denke mir, dass du etwas traurig bist, denn so eine Trennung von einem Baum, die tut schon weh. Auch wenn nun manche meinen, dass das doch "nur" ein Baum ist.
    Man wägt die guten und die schlechten Seiten ab, aber wenn man sich einmal entschieden hat, dann ist es eben so.
    Nun weiß ich nicht, ob du es so gemacht hast wie ich. Vor einigen Jahren mussten wir eine große schöne Lärche fällen, weil bei jedem Sturm Gefahr bestand, dass sie umfallen könnte. Ich habe sie fotografiert und in jenem Jahr war sie das Foto für meine Weihnachtskarten. Die Reaktionen darauf waren überwiegend positiv. Nur jemand meinte, ob man jetzt keine Karte hätte kaufen können. Die hat dann im kommenden Jahr gar keine mehr bekommen.

    Einen schönen ersten Advent wünsche ich dir, Brigitte

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  3. Hallo Margit..
    ich denke deine Entscheidung war richtig und der Platz bietet nun Möglichkeiten für andere kleinere Pflanzen oder Gehölze.In unserem Garten steht ein Trompetenbaum,der leider viel größer geworden ist,als wir vermutet haben. Bis jetzt konnten wir durch entfernen einzelner Äste noch Licht im Garten schaffen,aber wie es in ein paar Jahren aussieht,weiß ich auch noch nicht:-)) ich wünsche dir einen schönen 1. Advent. LG Irene

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  4. Ich kenne das... Wenn man einen kleinen Garten hat, muß man schon gucken, daß alles nicht zu groß wird...

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  5. Bei uns steht das entfernen eines Perückenstrauches an. Dass fällt mir auch nicht gerade leicht aber was sein muss muss sein.
    liebe grüße susanna

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  6. Aus Deinen Wort-Bildern spürt man wunderbar heraus, was da in Deinem Innern vorgegangen - dieses ringen um den Entscheid, das dafür und dawider...

    Lieben Gruss
    Jrene

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  7. Ohje, sich von einem Baum zu verabschieden, tut schon irgendwie weh. Das steht bei uns auch an.
    Ich versuche mich zu trösten damit, dass das wieder Platz für Neues gibt - hilft aber nicht so ganz.
    Liebe Grüße, Margit

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