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Freitag, 30. Oktober 2009

Die Wartburg und Eisenach

Gleich am Montag haben wir das schöne Wetter genutzt
und sind ins etwa 90km von Weimar entfernte
Eisenach zur Wartburg gefahren.
Sie ist sehr geschichtsträchtig.
Luther hat hier kurze Zeit gelebt und in nur zehn Wochen das
Neue Testament ins Deutsche übersetzt.
anklicken --> größer
Hier haben wir eine Führung für den Innenbereich mitgemacht. Darauf sollte man nicht verzichten, sie ist sehr empfehlenswert. 
 
Danach sind wir noch in den Ort gefahren
und haben uns etwas umgesehen.
Es gibt dort das Bachhaus ,
das als Johann Sebastian Bachs Geburtshaus angesehen wird (rechts oben)
Das schmalste Haus Deutschlands haben wir auch gefunden. (unten Mitte)
Es ist wirklich leicht zu übersehen mit seiner Breite von 2.05m
Unten links ist das Lutherhaus zu sehen,
in dem Luther eine Zeitlang gelebt haben soll. 
  * ♥ *

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Pulswärmer

Nein, die Weihnachtskarten zeige ich noch immer nicht.
Es gibt noch so viel anderes.
Neulich habe ich bei Kirsten
Pulswärmer entdeckt und mir gleich Wolle gekauft.
Mit etwas Nachdenken kam sogar die Erinnerung wieder,
wie man Zopfmuster strickt.
Ich habe es Jahre nicht mehr gemacht.
Nun hat mein großes Kind das erste Paar bekommen.
Das zweite Paar ist in Arbeit und wird meins bleiben.

* ♥ *

Sonntag, 25. Oktober 2009

Weimar - Kultur pur

In der letzten Woche haben mein Mann und ich in Weimar in Kultur förmlich gebadet. Es gab und gibt dort so viel zu sehen und zu besichtigen. Im wunderschönen Park an der Ilm steht Goethes Gartenhaus, in dem er mehrere Jahre gelebt hat. Ich will hier nicht mit Jahreszahlen und Geschichte aufwarten. Wen so etwas interessiert, wird es eh nachlesen. Der Park lädt gerade im Herbst zu einem Spaziergang ein. Er ist damals von Landschaftarchitekten angelegt worden und bezaubert mit seinen wunderbaren Farben und Sichtachsen.

Goethes Wohnhaus, bzw, hier auf dem Foto das Haus des Museums unmittelbar daneben. Leider standen vor dem eigentlichen Wohnhaus meistens Autos, so dass ein Foto nicht so schön ausgesehen hätte. Auf den beiden unteren Fotos sehen wir das Wohnhaus der Charlotte von Stein, seiner Muse. Das Haus ist jetzt an einen spanischen Investor verkauft worden, der dort eine Daliausstellung einrichten will. Rechts auf dem linken Foto die Anna Amaliabibliothek. Wir haben sie nicht besichtigt, weil pro Tag nur 250 Karten verkauft werden und das Kontingent ausgeschöpft war. 
Selbstverständlich haben wir das Wohnhaus besichtigt. Innen durfte man nicht fotografieren. Es war sehr eindrucksvoll, zu sehen, wie er gelebt hat. Besonders schön fand ich die Wandfarben. Er hatte die Zimmer nach seiner Farbenlehre gestalten lassen. Im Museum wurde eine Ausstellung mit seinen Landschaftsmalereinen gezeigt, die aber jetzt ausläuft. Hier sind einige Außenansichten und Eindrücke vom Garten zu sehen. Natürlich steht auch hier ein Gingkobaum, den Goethe aber nicht mehr erlebt haben dürfte. 
Goethe und Schiller lebten einige Jahre gleichzeitig in Weimar. Auch das Schillerhaus kann man besichtigen. Allerdings gibt es wenig von ihm zu sehen, da nach seinem Tod seine Familie viele Jahre allein dort gewohnt hat. 
 
Hier noch einmal Eindrücke vom Park mit einigen Statuen. Franz Liszt, der auch in Weimar wohnte, William Shakespeare, der aber mW nie in Weimar warund eine Sphinx an der Läutraquelle. 
 
Unten sehen wir das Rathaus mit einem Glockenspiel aus Meißner Porzellan, den Marktplatz, auf dem jeden Tag ein Markt stattfindet, das Lucas Kranachhaus, in dem es ein Theater gibt, die Goethe-Schillerstatue vor dem Theater, Schloss Belvedere, das auch einen großen Park hat, den wir aber wegen einsetzendem Regen nicht angesehen haben. Man kann in Weimar Kutschfahrten machen, eine sehr interessante zweistündige Stadtführung, man kann das Stadtschloss besichtigen, das Wittumspalais, das Bauhausmuseum und vieles mehr.
 
Wir waren auch auf dem historischen Friedhof mit der Fürstengruft.
Dort liegen viele berühmte Persönlichkeiten begraben.
Die vermutlichen Gebeine Schillers wurden einem Gentest unterzogen, der aber negativ ausfiel. Deshalb ist sein Sarg leer. Schiller wurde ursprünglich in einem Kassengewölbe beerdigt und erst nach Jahren wurden seine Knochen, bzw, das, was man dafür hielt, gesondert beigesetzt.
Die russisch-orthodoxe Kirche auf der Rückseite der Fürstengruft wurde nachträglich angebaut, damit Anna Pawlowa neben ihrem Mann liegen konnte.

* ♥ *

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Der erste Frost

Letzte Nacht, am 14. Oktober, hat es das erste Mal gefroren.
Als ich kurz nach neun in den Garten ging,
konnte ich diese Fotos machen.
Es war noch immer ziemlich kalt.
Dafür scheint die Sonne und der Himmel ist blau.
Auch schön.
Da der Frost angekündigt war,
habe ich gestern noch schnell drei Pötte eingepackt.
Eine Rose, einen Ilex und einen Buchs.
Mit Noppenfolie und Vlies auf Styroporplatte
sollten sie den Winter überstehen.
Hoffe ich.
Die Hortensien stellen wir in den nächsten Tagen rein,
die Funkien bleiben zum Teil draußen.
Nur die in empfindlichen Töpfen kommen in die Garage.
Der Goldahorn wird auch in die Garage ziehen,
das Chinaschilf bleibt ungeschützt draußen stehen.
So hat es den letzten Winter auch wunderbar überstanden.
* ♥ *

Dienstag, 13. Oktober 2009

Ich habe schon wieder..............

............ gekränzelt.
Efeu und Efeublüten, Sedum, Hortensien,
Clematisblütenstände und Lampenputzergras
hängen jetzt vor der Haustür.
Von einem Beitrag bei Monika
wurde ich inspiriert. * ♥ *

Samstag, 10. Oktober 2009

Farben im Garten

Es ist Wochenende und es ist nass draußen.
Es ist kalt draußen.
Wir Norddeutschen sagen dazu Schietwetter.
Die Katze ging zwar am Mittag freiwillig raus,
ließ sich aber auch freiwillig abtrocknen,
nachdem sie wohl festgestellt hatte,
dass es draußen nicht so gemütlich ist.
Soll ich schon die ersten Weihnachtskarten zeigen,
die ich in den letzten Tagen gebastelt habe?
Nein, ich denke, damit warte ich noch etwas.
Dazu ist im November auch noch Zeit.
Ich zeige einfach die letzten Farben im Garten,
solange es sie noch gibt.
Die Funkien verlieren ihre schönen Farben.
Das Grün wird gelb, oder, noch schlimmer, beige.

Die ersten Blätter fallen. Schade, bald sind die ersten Bäume kahl. Meinetwegen können jetzt auch die Schnecken den Rest fressen. Ich geh jetzt nicht mehr auf die Jagd. Bald ist sowieso alles vorbei.

Ein bisschen trägt die gelbe Blattfarbe ja noch dazu bei, dass der Garten ansehnlich aussieht.

Ein letztes Aufbäumen vor der Ruhephase.

Immerhin ist nicht alles schlagartig vorbei. Die Astern blühen fast alle. Ich bin froh, in den letzten Jahren einige gepflanzt zu haben. Das gibt Farbe und es sieht selbst bei Regen nicht so trostlos aus.

Die Farne kommen jetzt auch gut zur Geltung.

* ♥ *