Freitag, 31. Oktober 2008

Oktoberkarten

Am letzten Oktobertag möchte ich noch die Herbstkarten zeigen, die ich letzte Woche gefertigt habe. In einem Geschenkeladen fand ich neulich kleine künstliche Weinblätter, ideal für Karten. In einer älteren Zeitschrift fand ich dazupassende Weinblattfotos. Ein paar Bordürensticker, ein Schriftzug, fertig ist eine Karte. Die fehlende Karte aus dem ursprünglichen Quartett ist schon bei einem Geburtstagskind angekommen.
Die Weihnachtskarten zeige ich noch nicht.

* ♥ *

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Sonntag, 26. Oktober 2008

Frühling? Herbst?

Ja, was denn nun?
Zwischen den Fotos auf dieser Collage liegen zwei Tage.
Als ich letzte Woche im Garten die
notwendigen Herbstarbeiten erledigte, sah ich im Vorbeigehen
im Liguster etwas rosa schimmern. Rosa? Was ist das?
Eine Clematis hatte vier Blüten
geöffnet und einige Knospen ausgetrieben. Ende Oktober.
Gestern entstanden dann beim Spaziergang durch den Wald
die Herbstfotos. Die hätte ich auch überall schießen können.
Der Herbst ist ja allgegenwärtig.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche.

* ♥ *

Freitag, 24. Oktober 2008

Groningen/NL und Papenburg/D

Während unseres Ostfrieslandaufenthaltes machten wir einen Ausflug
nach Groningen in Holland.
Früher sind wir öfter mal dort gewesen und
von Ostfriesland aus ist es ja nicht so weit.
Das Wetter war unterschiedlich. Meist war es trocken,
aber einen starken Regenschauer mussten wir auch ertragen.
Aber wozu gibt es Schirme?
In Groningen liebe ich die Grachten und den Vismarkt.
Dort findet Dienstag, Freitag und Sonnabend ein Markt statt.
Käsestände, Fischstände, Blumenstände, Obst, Gemüse und Backwaren.
Früher gab es auch Stoffe dort zu kaufen, aber ich kann mir vorstellen,
dass das jahreszeitlich bedingt ist.
Auf jeden Fall gab es sehr leckeren Kuchen.
Spekulatius mit Marzipan gefüllt. Leider oder doch eher GsD
habe ich sowas hier noch nie gesehen.
Wir wanderten an den Grachten entlang.
Viele Hausboote liegen dort.
Auf dem Foto oben links spielten zwei Kinder ungesichert in einem Boot. Das mag dort ja vielleicht üblich sein, ich weiß es nicht. Aber ich hätte dabei kein gutes Gefühl. Manche Boote hatten Minigärten an Bord. Briefkästen waren an Pfeilern vor den Liegeplätzen befestigt. 
 
Hier warteten Kinder auf ein Hochzeitspaar.
Das habe ich jedenfalls vermutet,
da eine der Betreuerinnen den Hochzeitsmarsch pfiff.
Weil es noch nicht so spät war,
fuhren wir auf dem Rückweg über Papenburg.
Papenburg ist die nördlichste Stadt des Emslandes und
grenzt direkt an Ostfriesland.
Der Ort wird von Kanälen durchzogen,
was sehr idyllisch aussieht. Dort liegen vereinzelt Schiffe,
rechts und links gibt es Geschäfte.
Dazwischen immer wieder verschiedene Brücken.
Die Meyer-Werft, durch die Papenburg bekannt ist,
haben wir im Vorbeifahren auch gesehen.
Eine gigantische Halle. Fotos habe ich davon nicht.

* ♥ *

Montag, 20. Oktober 2008

Ostfriesland

Letzte Woche waren wir ein paar Tage in Ostfriesland. Wir hatten eine kleine Ferienwohnung in Emden und machten von dort aus unsere Ausflüge und Verwandtenbesuche. Das Wetter war gemischt. Sonne, aber auch den einen oder anderen Schauer mussten wir hinnehmen. Und durch den Wind, der ja an der Küste etwas stärker ist, fand ich es auch sehr kalt. Also waren Schal und Schirm stets griffbereit. Unten seht Ihr das Otto-Museum in Emden, das direkt am Delft steht. Vor vielen Jahren haben wir es mal besichtigt, aber diesmal nicht.
Weiter geht es nach Suurhusen, zum schiefsten Kirchturm der Welt. Wie Ihr sehen könnt, gibt es sogar einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde. Die beiden unteren Bilder entstanden in Marienhafe.
Den Störtebekerturm haben wir vor Jahren mal bestiegen. Ich kann mich erinnern, dass der Turm oben immer enger und die Stufen immer höher wurden und ich mir schwor, da nie wieder hochzusteigen. Allerdings hat man eine tolle Aussicht. Auf dem Marktplatz steht eine Statue Klaus Störtebekers.
Nahe Norden gibt es Schlosspark Lütetsburg. Ich möchte dort noch einmal im Mai/ Juni zur Rhododendronblüte hinfahren. Aber auch jetzt im Herbst fand ich den Park sehr ansprechend. Das dazugehörige Schloss kann leider nicht besichtigt werden, da es bewohnt ist. Auf dem ersten Foto ist eine Kastanienalle zu sehen - dachte ich. Die Kastanien, die auf dem Boden lagen, waren aber sehr klein und die Hüllen sehr stachelig. Zwei Frauen sammelten die Früchte ein und ich fragte sie, was es wäre. Es waren Maronen. Bewusst hatte ich noch nie einen Maronenbaum gesehen. Und auch jetzt würde ich ihn wohl nur an den Fruchthüllen erkennen. Die Früchte kann man auch roh essen, sie schmecken nussähnlich.
Der Weg führte uns weiter nach Norden (die Stadt heißt so) und Norddeich. Von Norddeich fahren die Fähren nach Norderney und Juist. Beide Inseln kann man von der Mole aus sehen. 
  Wenn man direkt an der Küste entlangfährt, findet man auch vereinzelt Möglichkeiten, einen Deich zu erklimmen. Ein bisschen Nordseeluft tut gut, auch wenn es kalt ist. Allerdings sollte man aufpassen, wo man hintritt. Die Hinterlassenschaften der Schafe liegen überall. Eine dicke, schwarze Wolke veranlasste uns zum Weiterfahren. 
  * ♥ *

Sonntag, 12. Oktober 2008

Ein neues Heft

Gestern habe ich beim Zeitschriftenhändler meines Vertrauens
ein fast neues Heft gesehen. "Liebes Land".
Ich glaube, es ist die zweite Ausgabe.
Ich habe es noch nicht ganz durchgelesen, aber ich bin begeistert.
Viele interessante, lehrreiche Artikel, ähnlich wie in der "Landlust",
die ich seit einem guten Jahr lese.
Die "Liebes Land" erscheint monatlich, "Landlust" alle zwei Monate.
Ich bin ja mal gespannt, ob zwei so ähnliche Zeitschriften sich halten können.
Wünschen würde ich es beiden.

* ♥ *

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Schottland Teil 6

Hier folgt jetzt der sechste und letzte Teil unseres
Schottlandurlaubes.
Die Fotos der ersten Collage entstanden
alle in der Nähe des Loch Linnhe.
Loch Linnhe ist eine Meeresbucht, die über den Firth of Lorn
in den Atlantik mündet. Innerhalb des Lochs
gibt es einige kleinere Inseln und Halbinseln.
Die Westseite des Lochs ist vermutlich landschaftlich sehr reizvoll,
wenn ich mir so die Karte ansehe. Viel Wasser, viele Berge.
Leider hatten wir keine Zeit, uns diese Gegend anzusehen.
Castle Stalker kam meinem Mann gleich bekannt vor
und er meinte, es aus dem Film "Ritter der Kokosnuss" von
Monty Phython zu kennen.
Wie sich dann zu Hause herausstellte, hatte er Recht.
Sehr idyllisch liegt die kleine Burg auf einer Miniinsel im Loch Linnhe.
Kein Wunder, dass sie für Filmaufnahmen gerne genutzt wird.

Weiter geht es entlang Loch Creran.
Langsam müssen wir uns von den Bergen verabschieden.
Es geht Richtung Binnenland.

Diese Kirche sahen wir zufällig. Wir hielten an
und sahen sie uns an.
Die ursprüngliche St Conans Kirk wurde zwischen 1881 und 1886
von Walter Campbell erbaut.
Er erweiterte sie ständig bis zu seinem Tod 1914.
Die Kirche hat keinen bestimmten Stil.
Vielmehr hatte er Ideen, Muster und Modelle aus
verschiedenen Orten und Zeiten, die er umsetzte.

Von der Südseite hat man einen wunderbaren Blick auf Loch Awe.
Dieser ist ein sehr langgestreckter , schmaler Loch,
ähnlich einem Fluss.

Diese Kirche hat, so klein sie auch ist,
sogar einen Kreuzgang.

Das Material für die Kirche stammt von den Felsen der Umgebung.

Kilchurn Castle ist ein verfallener Herrensitz am Nordostufer des Loch Awe aus dem 15. Jahrhundert. Wir konnten ihn nur aus der Ferne betrachten. Später erfuhr ich aus dem Internet, dass man ihn auch besichtigen kann. Allerdings ist er nur über den Wasserweg oder einen 2km langen Fußweg erreichbar.

Unser Weg führte uns weiter entlang des Loch Lomond und durch die Ausläufer der Trossachs. Diese Gegend gefiel uns entgegen der Beschreibungen des Reiseführers nicht so besonders. Deshalb machten wir kaum Pausen, sondern fuhren direkt nach Stirling, unserer letzten Station. Man kommt durch eine Ebene auf den Ort zu und sieht auf einem Felsen die Burg. Bevor wir unser Hotel suchten, steuerten wir gleich das Stirling Castle an. Wie gut, denn es war Nachmittag und es wird um 18h geschlossen. So hatten wir aber genügend Zeit, es zu besichtigen.

An unserem letzten Abend in Schottland gingen wir noch einmal zum Castle hinauf. Durch die mittelalterliche Altstadt, vorbei an einem Friedhof, auf dem gerade eine Führung stattfand. Vorbei am alten Gefängnis.

Tja, am nächsten Morgen fuhren wir wieder Richtung Edinburgh. Leider nicht mehr in die Stadt, sondern zum Flughafen. Dort gaben wir das Auto zurück. Wir hatten in 5 Tagen über 1400 km zurückgelegt. Und ich bin "nur" mitgefahren. Es war eine wunderschöne Zeit, wenn auch viel zu kurz. Wir haben so viel gesehen und ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in dieses wunderschöne Land geben.
* ♥ *

Montag, 6. Oktober 2008

Herbstblüten

Wir haben Anfang Oktober und sehr gemischtes Wetter.
An manchen Tagen regnet es von morgens bis abends durchgehend,
an anderen Tagen haben wir strahlend blauen Himmel (zumindest zeitweise)
und Sonnenschein.
Die Sonnenstrahlen habe ich in den
letzten Tagen genutzt und ein paar Fotos gemacht.
Vieles sieht doch bei Sonne viel schöner aus als bei grauem Himmel.
Meine einzigen Heidepflanzen.
Sie sind einjährig. Leider.
Die Farben sind viel schöner als bei den mehrjährigen.
Sie leuchten viel stärker.

Die alte Teekanne von Oma
hatte ich lange auf der Fensterbank in der Küche stehen,
bis ich mich nun doch entschlossen habe, sie zu bepflanzen.
Ich konnte mich lange nicht dazu durchringen,
weil ja Löcher hineingebohrt werden mussten.
Daneben die Hosta "Featherboa" und kleine Babywurzerl.
Von wem?
Natürlich vom großen Wurzerl.

Die wunderschönen blauen Blüten des Aconitums

Ist es normal, dass die Hosta jetzt noch Blütenstiele bilden? Das hatte ich noch nie. Unten werden die Blätter gelb und oben blühen sie. Verrückte Welt.

Die Salbeipflanze unten rechts habe ich erst in diesem Jahr gepflanzt. Sie blüht unermüdlich.

Auch der Lavendel hat noch einige Blüten nachgeliefert.

Links seht Ihr Stockrosenbabys von Chrissis Samen. Rechts kann man etwas schwer den Gartenstecker erkennen, den ich am Sonnabend auf einem Kunsthandwerkermarkt gekauft habe. Wir hatten eine Regenpause abgewartet.

Der Mohn hat tatsächlich noch angefangen zu blühen. Eigentlich hatte ich nicht so richtig damit gerechnet, denn kurz nachdem ich ihn in die Vase gestellt hatte, hingen die meisten Stiele schlapp herunter. Na ja, die Fotos sind nicht so schön geworden, aber ich wollte ihn Euch doch wenigstens zeigen.

* ♥ *

Samstag, 4. Oktober 2008

Neue Karten

In den letzten drei Wochen habe ich häufig am Schreibtisch gesessen
und Karten gebastelt.
Wenn man erstmal dabei ist,
kommen die Ideen ja oft ganz von selbst.

Dank
Lis kann ich mir jetzt mein Papier selbst ausdrucken. Dadurch habe ich natürlich viel mehr Möglichkeiten und kann auch spontaner arbeiten.

Danke, Lis.

Zum folgenden Set gehört noch eine vierte Karte,
die aber auf die Reise gegangen ist,
bevor ich daran dachte, sie zu fotografieren.
Wer sie wohl erkennt?

Die Herzen sind aus Moosgummi,
mit Glitzerkleber umrandet.

Für diese herbstliche Karte habe ich eine Werbekarte
verwendet. Ich fand das Motiv so schön.

Langsam muss ich mir ja auch Gedanken machen,
wie ich dieses Jahr die Weihnachtskarten gestalte.

* ♥ *