Samstag, 27. September 2008

Schottland Teil 5

Heute geht es weiter.
Von Inverness aus ist es nicht weit zum Loch Ness

Der Loch ist etwa 37km lang und 1,5km breit.
Landschaftlich fanden wir ihn nicht so besonders schön. Eher etwas langweilig.
Ich hatte die Vorstellung von einem etwas düsteren See, von hohen Bergen begrenzt.
Und das ist er nun gar nicht. Er wird von relativ flachen Hügeln umsäumt. Und hat so gar nichts mystisches.
Aber sehr sehenswert ist das Urquhart Castle,
eine Ruine auf einer kleinen Landzunge. 
 
Eine weitere Pause machten wir in Fort Augustus, direkt am Caledonian Canal. Dieser verbindet die drei Seen Loch Ness, Loch Oich und Loch Lochy zu einer insgesamt ca. 100 km langen Wasserstrasse. Er wurde 1822 eröffnet und diente zunächst als Abkürzung zwischen Nordsee und Atlantik. Er wird hauptsächlich von Privatskippern und kleineren Fischerbooten genutzt. Über zahlreiche Schleusen im Kanal wird ein Höhenunterschied von etwa 28 m ausgeglichen. In Fort Augustus gibt es eine Fünffach-Schleuse, die natürlich auch als Touristenattraktion dient. Laut Reiseführer gibt es in Fort Augustus auch ein Clansman Centre. Von außen schön anzusehen, aber innen eigentlich nur ein Andenkenladen , also nicht besonders sehenswert.
  Da wir recht früh in der Nähe des nächsten Quartiers waren, machten wir noch einen Abstecher Richtung Westen. Wenn man schon mal unterwegs ist, will man ja auch so viel wie möglich sehen.
  Auch hier fanden wir wieder eine wunderschöne Landschaft vor.
  In der Ferne konnten wir die Berge der Isle of Sky sehen. An der Atlantikküste wuchsen kilometerlang wilde Rhododendren entlang der Straße. Wenn sie blühen, muss es traumhaft aussehen.
  Mit einer Fähre überquerten wir Loch Linnhe nach Fort Williams, um dann unser Hotel anzusteuern.
  * ♥ *

Sonntag, 21. September 2008

Blütenfülle

Der Garten zeigt sich noch einmal in voller Blüte.
Ein letztes Aufbäumen vor der kalten Jahreszeit.
Katzenminze und Schneefelberich blühen noch und
der Eisenhut fängt gerade an seine Blüten zu zeigen.

Die Rosen zeigen sich alle noch einmal von ihrer schönsten Seite.
Selbst die Kugeldistel hat noch viele Knospen ausgebildet.

Aber der Herbst ist unübersehbar.

Lampenputzergras an Fetthenne, garniert mit Astern,

das ist Herbst.

Die Passionsblume steht ausgepflanzt im Garten. Und gar nicht mal so besonders geschützt. Sie blüht spät, aber sie hat oft gleichzeitig drei bis vier Blüten.

Ein einziges Samenkorn hat es geschafft, eine Malvenpflanze zu werden.

Die Blüten der Gelenkblume gefallen mir sehr, die Blätter dagegen nicht so.

Auch die knalligen Farben gehören zum Herbst. Die Rudbeckien möchte ich nicht missen, obwohl sie gelb blühen. Der Feuerdorn trägt dieses Jahr sehr üppig. Die Vögel werden sich freuen. Und diese Salbeiart lässt sich nur sehr unwillig fotografieren.

Die Eden blüht auch ein zweites Mal, obwohl sie an ihrem Standort nicht viel Sonne hat.

Dieses Tier saß auf der Hosta. Ist es ein Grashüpfer? Ich weiß es nicht. Er hat sich mir nicht vorgestellt.

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Am Freitag habe ich mich mit einer sehr lieben Blog- und Forumsbekanntschaft aus Bayern in Hamburg getroffen. Wir sind bei herrlichem Sonnenschein durch Planten un Blomen spaziert, unter anderem durch den Rosengarten, der auch noch in voller Blüte steht. Selbst Rittersporn und Clematis blühen dort noch. Ich lasse Euch einfach ein bisschen an unserem Spaziergang teilhaben.

* ♥ *

Samstag, 13. September 2008

Auch das ist Hamburg

Heute schien die Sonne und wir wollten einen kleinen Ausflug an
den Eichbaumsee zum Spazierengehen machen.
Doch wir landeten statt dessen an der Dove Elbe.
Ein Spazier- und Fahradweg führt direkt am Wasser entlang.
Einige Leute hielten sich auch auf dem Wasser auf.
Sie üben wohl für die nächste Regatta.
An dieser Stelle ist die Dove Elbe zu einem langgestreckten See verbreitert; er ist als Regattastrecke ausgewiesen, auf der Ruderwettkämpfe und Sportbootwettbewerbe stattfinden.
Über sieben Brücken........... nein, nur über zwei Brücken ging es weiter. Ein romantisches Plätzchen, abseits vom Weg, direkt am Wasser. Auch Ausflugsdampfer finden den Weg hierher.
Die letzten schönen Tage werden von den Seglern genutzt.
Und auf goldenem Wasser fährt es sich sicher besonders gut.
Eine idyllische Dorfstraße mit Reetdachhäusern.
Viele Gartenbaubetriebe haben hier ihren Sitz.
Ein Sportboothafen
An der Straße stehen viele schöne Häuser.
Und im Sonnenschein wirken sie ja besonders gut.
* ♥ *

Freitag, 12. September 2008

Schottland Teil 4

Der nächste Tag führte uns in den Westen.
Wir starteten in Inverness und machten eine Rundreise.
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Die Landschaft war dort noch sehr lieblich. Sanfte Hügel, viel Grasland
und dazwischen auch mal ein Bächlein.
Die Berge wurden höher und es gab viele Lochs. Hier ein wunderbarer Blick auf Loch Maree in der Ferne. Lasst die Fotos einfach auf Euch wirken. Jetzt haben wir Loch Maree erreicht. Glasklares Wasser, keine Hotels, einfach nur schön. Gairloch an der Atlantikküste. Vermutet Ihr in dieser Einöde einen Garten?
Ich dachte, wir schauen uns einen kleinen Garten an.
Wird wohl auch nichts los sein dort.
Tja, wir kamen auf den Parkplatz und es standen Busse dort.
Auch aus Deutschland.
ist schon sehenswert.
Allerdings ist der größte Teil eher ein Park als ein Garten.
Verwaltet wird es vom National Trust for Scotland.
Es waren einige Gärtner am Werkeln, sonst wäre es auch nicht zu schaffen.
Unterteilt ist das Gelände in verschiedene Themengärten.
Es gibt ua einen Teichgarten, einen Rhododendrongarten, einen Felsengarten,
einen Bambusgarten, einen ummauerten Garten,
der sich in Gemüsegarten und Blumengarten unterteilt.
Es gibt viele Eukalyptusbäume,
Riesenfarne, Hortensien, Rhododendren, Waldwege.........
Der Blumengarten ist schön groß,
aber nicht unbedingt nach meinem Geschmack angelegt.
Es gibt dort ganze Beete voller Löwenmäulchen, Dahlien,
Pfeiler, an denen Rosen wachsen. Viele, viele Blumen. Nur die Farbgestaltung
gefällt mir nicht. Rosa und orange mag ich einfach nicht nebeneinander haben.
Die Lage ist aber traumhaft. Direkt am Wasser.
Wir waren leider nur eine gute Stunde dort und mussten dann weiter, weil wir nicht genau wussten, wieviel Zeit wir für die Rückfahrt, bzw Weiterfahrt einkalkulieren mussten. Wir haben dann aber nicht mehr so oft gehalten, so dass wir in gut zwei Stunden wieder in Inverness waren. Auf der Weiterfahrt gab es diesen Blick auf Loch Ewe und die Isle of Ewe

* ♥ *

Freitag, 5. September 2008

Schottland Teil 3

Heute möchte ich Euch mitnehmen auf die Strecke zwischen
Dundee und Inverness, mitten durch die Cairngorms.

Am Anfang war die Gegend noch recht flach.
Erste Heideflächen waren zu sehen und überall Schafe.

Die Straße war sehr schmal, wie fast überall. Wir sind auch nicht die große Hauptstraße gefahren, sondern wir suchen uns immer Nebenstrecken. An den Straßenrändern sieht man die Schneepfähle.

Leider schien an dem Tag die Sonne nicht. Es war trüb und die Wolken hingen zum Teil auf den Bergen fest. Wie müssen die Berge leuchten, wenn das Sonnenlicht auf die Heideflächen fällt?
Es war ein grandioser Anblick, überall lila Berge. Es wachsen dort kaum Bäume, so dass die Flächen riesig waren.
Sanft geschwungene Berge und Hügel. Manchmal ein Bach. So gut wie keine Autos. 
An vielen Stellen sahen die Muster - hier lila/grün - aus wie gemalt. 
Hier ein Berg in grau/lila, auch sehr apart. Wir mussten natürlich ständig anhalten, um Fotos zu machen und um die Landschaft einfach zu genießen. 
Braemar Castle. Es sieht aus, wie aus Beton gegossen. Schön fanden wir es nicht. 
Auf dem Weg nach Balmoral Castle, zum Tee mit der Queen. Einmal konnte ich es für ein Sekündchen hinter einigen Bäumen sehen. Leider wollten die Wachleute uns nicht durchlassen. Also kein Tee. Aber wahrscheinlich hatte sie schon Besuch, denn wir wurden unterwegs von einem Jaguar überholt. Wer drin saß konnten wir nicht sehen. Der kleine Fluss ist eine natürliche Grenze zum Schlossgebiet.
Weiter ging es durch die Berge Richtung Inverness. Die Heide blühte an einigen Stellen auch in einem Rotton. 
In der Slideshow etwas weiter unten zeige ich ein paar Eindrücke aus Inverness. Die Stadt kann man gut zu Fuß erkunden. Das Castle sieht ziemlich neu aus, man hat von dort einen wunderschönen Blick über den Fluss Ness, der in den Moray Firth mündet. Das andere Ende kommt vom Loch Ness, von dort aber später mehr. Als wir am zweiten Abend vom Essen kamen, spielte in der Fußgängerzone eine schottische Kapelle. Natürlich ein willkommenes Fotoobjekt.
 
* ♥ *