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Dienstag, 30. Oktober 2007

Montmartre - Paris


Zum Montmartre in Paris gehört nicht nur die Zuckerbäckerkirche Sacre Coeur.
Ganz in der Nähe gibt es den Place du Tertre, der von den Malern bevölkert wird. Jeder, der sich nicht schnell genug bewegt, wird gemalt. Oft auch nicht ganz freiwillig. Ein *Non* wird nur schwer akzeptiert. Der Platz wird von Touristen stark frequentiert und viele lassen sich auch malen. Wir haben einige beobachtet. Manche wurden als Karrikatur, andere 20 oder mehr Jahre jünger gemalt. Aber es ist schon schön dort und interessant, durch die Gassen zu streifen. 

Am Fuß des Montmartre findet das Pariser Nachtleben statt.
Ein Stück abseits gibt es den Cimetiere de Montmartre, den Friedhof. Dort liegen einige bekannte Persönlichkeiten, unter anderem die Sängerin Dalida.
Dieser Friedhof sieht so ganz anders aus als Friedhöfe in Deutschland. Jedes Land hat da wohl seine eigene Kultur.
Leben und Tod liegen so dicht beieinander.
* ♥ *

Freitag, 26. Oktober 2007

Jetzt ist richtig Herbst

Jetzt ist der Herbst aber wirklich da. Draußen ist es trübe und kalt, die Blätter sind zum großen Teil schon abgefallen und die Pflanzen bereiten sich auf den Winter vor. Nur die Farben geben dieser Jahreszeit so viel Schönheit.

Die Hosta fängt an einzuziehen. Einige Blätter sind schon ganz braun, andere halten länger.

Der Herbsteisenhut gibt dem Garten noch ein bisschen Sommerfarbe.

Ebenso letzte Astern und die Skimmie. Eine Aster blüht noch gar nicht. Ich bin ja mal gespannt, ob sie sich noch dazu bequemt.

Das Laub der Blutpflaume bedeckt den Boden. Es bleibt auch bis zum Frühjahr liegen.

Eine vorwitzige Glockenblumenblüte will noch nicht wahrhaben, dass sie schlafen soll.

Der Farn lässt seine Wedel kraftlos am Boden liegen.

Die Kletterhortensie hat auch ihre Blätter verfärbt. Ein schöner Kontrast zum Eisenhut.

Eine allerletzte Ecchinaceablüte. Die anderen abgeblüten Triebe sind inzwischen abgeschnitten und sie muss alleine die Stellung halten.

Die Fetthenne ist mittlerweile dunkelrot geworden.

Meine namenlose englische Rose. Sie blüht wieder unermüdlich. Hat aber immer nur wenige Blüten.

Ein letzter Gruß der Westerland. Allerdings nicht in orange, sondern gelb.

The Fairy, auch sie blüht noch.

Diese namenlose Rose stammt aus einem Baumarkt, steht schon jahrelang an ihrem Platz und blüht in diesem Jahr so üppig und schön wie noch nie zuvor.

Eine ihrer Blüten.

Die Rosarium Uetersen hat momentan eine einzige wunderschöne Blüte.
Ich genieße diese letzten Rosenblüten und freue mich jeden Tag darüber.

Es gibt noch mehr blühende Rosen im Garten, aber die Fotos sind zum Teil unscharf geworden.

* ♥ *

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Ja, wo ist er denn?


Zurück aus Paris möchte ich Euch in nächster Zeit immer mal wieder ein paar Fotos von dieser schönen Stadt zeigen.
Im Garten ist sowieso Saure-Gurken-Zeit. Es ist kalt und die Arbeiten, die noch zu tun sind, sind eigentlich nicht unbedingt die, zu denen ich gerade Lust habe.
Wir hatten fast jeden Tag traumhaftes Wetter. Der Himmel war blau, allerdings war es kalt.
Wir kamen an und es wurde gestreikt. In Paris streikt ja immer irgendjemand. Vor 6 Jahren waren es die Mitarbeiter der Museen und Sehenswürdigkeiten. Diesmal waren es Fernbahnen, RER, Metro und Busse. Wie gut, dass wir nicht mit der Bahn hingefahren sind, dann hätten wir wohl an der Grenze gestanden. Wir sind geflogen und hatten Glück. Die Zubringerbusse fuhren. Allerdings mussten wir von Montparnasse dann doch noch eine ganze Ecke laufen. Glücklicherweise hatten wir die Trolleys dabei, die lassen sich ja leicht ziehen. Gelaufen sind wir in diesen Tagen noch viel. Die Metro fuhr dann zumindest teilweise ab Freitag wieder, aber in Paris sollte man gut zu Fuß sein. Dann sieht man einfach mehr. Auch unterirdisch muss man kilometerweit laufen, um beim Umsteigen von einer Bahn zur Nächsten zu kommen. Ganz Paris muss unterhöhlt sein.
Heute habe ich die Fotos gesichtet, es sind über 600. Aber, keine Angst, die werde ich nicht alle zeigen. Es ist wohl am Einfachsten, wenn ich verschiedene Collagen zusammenstelle. Heute habe ich den Eiffelturm gewählt. Er ist ja von fast überall zu sehen. Mein Mann und ich konnten ihn sogar vom Hotelfenster aus sehen. Abends glitzert er zu jeder vollen Stunde für ca 10 Minuten wie eine Wunderkerze. Der untere Teil leuchtete grün. Ich nehme aber an, dass diese Farbe, die sehr gewöhnungsbedürftig war, mit der Rugby-Weltmeisterschaft zusammenhing, deren Endspiele am letzten Wochenende in Paris stattfanden. Am Turm war auch eine Leinwand angebracht, so dass man die Spiele verfolgen konnte. Südafrika hat übrigens gewonnen. Montag war dann die grüne Farbe verschwunden.
Mein Mann und meine jüngere Tochter sind am Montag noch hinaufgefahren. Ich hatte einfach keine Lust mehr und bin mit unserer älteren Tochter ins Hotel gegangen, Füße hochlegen. 
* ♥ *

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Eigentlich.........

wollte ich mich ja mit diesem Foto von meinem selbstgebundenen Türkranz für die nächsten Tage von Euch verabschieden.

Aaaaaaaaaber gestern Abend gelang mir dieser Schnappschuss. Lizzie legte sich in den Koffer, als wolle sie sagen: ich komme mit! Sie hat dann auch darin geschlafen. Aber leider können wir sie nicht mitnehmen. Sie wird von unserer Nachbarin betreut und muss ein paar Tage ohne uns klarkommen.
Wir fliegen nämlich nach Paris.
Ich freue mich schon und kann Euch hoffentlich viele schöne Fotos mitbringen.

Tschüs, bis nächste Woche.

* ♥ *

Sonntag, 14. Oktober 2007

Heute im Wald

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Apfelkuchen

Heute, am Sonntag, möchte ich Euch zu einem Stück frischgebackenem Apfelkuchen einladen.

Und falls ihn jemand nachbacken möchte, hier ist das Rezept:

Apfelkuchen ohne Fett

3 Eier
150g Zucker
3EL Naturjoghurt
1P Vanillezucker
250g Mehl
1P Backpulver
3-4 große Äpfel, ich nehme Boscop
Zimtzucker
Backofen auf 200° vorheizen, dann auf 170° zurückschalten
Eier, Zucker, Joghurt und Vanillezucker schaumig rühren, Mehl und Backpulver unterrühren.
Teig in ein tiefes Backblech streichen, Äpfel in Spalten darauf verteilen, mit Zimtzucker bestreuen und ca 30 Minuten backen.
Schmeckt auch sehr gut mit Zwetschen, aber die Zeit ist jetzt ja schon vorbei.

* ♥ *

Montag, 8. Oktober 2007

Ausgelichtet

Gestern habe ich mir nachmittags bei schönstem Sonnenschein die Astschere geschnappt und meinen Jasmin radikal eingekürzt. Die einzelnen Äste waren wohl schon über drei Meter hoch. Und einige waren ziemlich dick, so dass ich Mühe hatte, sie durchzuschneiden. Aber ich wollte es alleine schaffen. Jetzt kann der Jasmin wieder neu austreiben. Er sah einfach nicht mehr schön aus.

Dann kam der Hartriegel dran. Auch er war schon ziemlich hoch und dicht.

Danach sah es so im Garten aus.

Heute Morgen habe ich die vielen Äste, die zum Teil jeder für sich allein schon einen Busch bildeten, gehäckselt. Es wurden drei solcher Kübel Häckselgut. Ich hatte auch Glück, es hatte nachts nicht geregnet. So waren die Äste nur feucht und nicht nass. Und den Rasen kann man jetzt auch wieder begehen, ohne über irgendwelche Zweige zu stolpern.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche

* ♥ *

Freitag, 5. Oktober 2007

Ecchinacea und Eisenhut

Vorgestern habe ich mir die Reste meiner rosa Sonnenhüte (Ecchinacea) angesehen. Sie sind fast alle abgeblüht, nur ein kleiner Nachzügler war noch da. In diesem Jahr haben sie so wunderschön geblüht und die Hummeln und auch andere Insekten haben sie als Futterpflanzen stark genutzt.
Hier habe ich die verschiedenen Stadien zu einer Collage zusammengestellt.
Ich habe gelesen, dass die Vögel im Winter gerne die Samen naschen, aber ich brauche die Samen für neue Pflanzen. Deshalb habe ich schon einige im Beet verstreut in der Hoffnung, dass sie keimen. Ich will keine Ecchinacea-Plantage, aber noch einige von ihnen im Beet stelle ich mir sehr schön vor.
In einer Zeitschrift aus dem Reformhaus habe ich erst vor ein paar Tagen ein Foto von einem ganzen Feld gesehen. Das sah richtig toll aus. Diese Pflanzen sollten zu Arzneien verarbeitet werden.

Der Eisenhut (Aconitum) begeistert mich im Herbst immer wieder, jedes Jahr. Allein die Farbe ist ein Hingucker. Ich habe ihn an zwei Stellen im Garten stehen. Leider muss er immer hochgebunden werden, sonst liegen die Stiele am Boden. Bei Sonnenschein kann man die Blütenadern sehr gut erkennen. Die Pflanze leuchtet richtig.

Aus der Homöopathie kenne ich Aconitum als Fiebermittel. Es befindet sich auch in meiner Hausapotheke. Allerdings habe ich es selten angewendet.
2005 wurde der Eisenhut als Giftpflanze des Jahres gewählt.

Danke für die Nachfragen bezüglich meiner Zahn-OP. Gestern wurden die Fäden gezogen. Einzelheiten will ich Euch ersparen. :))

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

* ♥ *

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Knospen im Oktober

Heute habe ich mal alle Knospen im Garten fotografiert. Es waren erstaunlich viele.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich zwei Funkien, die lange in Töpfen gestanden haben, ausgepflanzt. Neulich sah ich, dass jede Pflanze einen Blütenstiel treibt. Ich denke, in den nächsten Tagen werden sie blühen, wenn das Wetter nicht viel schlechter wird.

Eine Herbstanemone.
Es ist wirklich das erste Mal, dass sie so lange blühen.

Die Skimmie.

Das ist eine Dahlie, die ich im letzten Herbst vergessen habe auszubuddeln. Sie hat jetzt die ersten Knospen, also sehr spät. Ich meine, es müsste eine Pinkfarbene sein. Aber noch kann man es nicht sehen.

Die Kugeldisteln haben auch noch Knospen.

Der blaue Eisenhut.

Eine pfirsichblättrige Glockenblume.

Die Passionsblume hat auch noch einige Knospen.

Eine Aster.

Bei einigen Astern sieht man noch gar nicht, in welcher Farbe sie blühen werden. Die Knospen sind noch komplett grün.

Die weiße Dahlie im Topf ist über und über voller Knospen.

Dazu kommen noch diverse Rosenknospen, die ich jetzt aber nicht abgelichtet habe. Fast alle Rosen haben noch Knospen.

* ♥ *