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Dienstag, 31. Juli 2007

Irland - Teil 5

An diesem Tag sind wir von Galway aus Richtung Süden gefahren. Unser erstes Ziel waren die Cliffs of Moher, das zweite Ziel Limerick, wo wir unser nächstes Hotel gebucht hatten.
An der Straße tauchte plötzlich bei Kinvarra an der Galway Bay diese Burg auf. Dumguaire-Castle. Wir hielten natürlich an und gingen hoch. Zusammen mit mindestens zwei Busladungen. :))

Bei der Weiterfahrt hatten wir an dieser abschüssigen Straße einen wunderschönen Blick.

Links gab es jetzt viele Felsen.....

.....rechts noch mehr Felsen und den Blick auf den Atlantik.

Ein bisschen Vegetation gab es auch.


Und dann konnten wir sie sehen: die
Cliffs of Moher. Zuerst mussten wir auf einen riesigen Parkplatz fahren, dann an einer Kasse die Parkgebühren zahlen. Dafür gab es keinen Eintritt zum Gelände. Aber die Parkgebühren waren heftig. Ein wohl neu gebautes Besucherzentrum beherbergt einige Geschäfte. Aber das Sortiment ist nicht viel anders als in anderen Andenkenläden.

Der Ausblick auf die Cliffs ist wahnsinnig schön. Sie fallen wirklich 200m ins Meer ab. Runterfallen möchte ich da nicht.

O´Briens Tower Wir sind nicht hineingegangen, da ich gelesen hatte, dass von oben der Ausblick auch nicht besser sein soll. Ich habe überhaupt niemanden oben gesehen. Zum Turm führte ein Weg mit vielen Stufen.

Auf der anderen Seite konnte man auch an den Cliffs entlanggehen, bis zu einer Absperrung. Einige gingen auch dahinter noch weiter. Dort gab es aber keinen Schutz. Es gibt ja immer wieder Menschen, die ganz mutig bis dicht an den Abgrund gehen. Ich brauche das nicht.
Irgendwo in der Nähe von Liscannor stand am Straßenrand diese alte Kirchenruine mit einem alten Friedhof. Fast direkt am Ufer. Auch hier hielten wir an.
Im Hintergrund kann man den Strand sehen.

Beim Wegfahren sahen wir, dass die Steine der Mauer mit Flechten übersät waren.
Manche Dinge kann man auf den kleinen Fotos nicht so gut erkennen. Ich hoffe, Ihr wisst, dass ein größeres Bild zu sehen ist, wenn Ihr das Foto anklickt.
* ♥ *

Sonntag, 29. Juli 2007

Was blüht denn da?

Im Moment regnet es bei uns fast durchgehend. Und das soll Sommer sein? In den wenigen trockenen Momenten gehe ich gerne mit der Digi durch den Garten, um die einzelnen Blüten festzuhalten. Besonders schön blüht in diesem Jahr die rote Ecchinacea. Ich habe vor zwei Jahren von einer Gartenfreundin Samen bekommen. Letztes Jahr blühten sie auch schon, aber nicht so üppig. In diesem Jahr werde ich wieder Samen abnehmen und verstreuen. Ich hatte auch eine weiße, aber die ist leider nicht wiedergekommen. Kann sein, dass die Wühlmäuse daran nicht ganz unschuldig sind.

Die ersten Herbstanemonen blühen auch schon. Ich freue mich ja darüber, denn ich mag sie sehr gerne. Aber wir haben doch eigentlich noch gar keinen Herbst.
Auf den Kugeldisteln sitzen Unmengen von Hummeln, wenn es trocken ist. Und ich sehe dann auch Schmetterlinge am Schmetterlingsflieder.

Die Rosen zeigen sich noch einmal von ihrer besten Seite. Oder sie versuchen es zumindest. Sie öffnen ganz tapfer trotz Regen ihre Blüten. Die Heritage (in der Mitte) hat in ihrem dritten Jahr bei uns zum ersten Mal viele Blüten. Endlich, denn im letzten Jahr war ich richtig enttäuscht, dass sie fast gar nicht geblüht hat.

In der kommenden Woche zeige ich noch ein paar Irlandbilder. Ich hoffe, dass ich Euch damit nicht zu sehr langweile.

In der Hoffnung auf ein bisschen besseres Wetter wünsche ich Euch eine schöne Woche.

* ♥ *

Freitag, 27. Juli 2007

Irland - Teil 4

sieht aus wie ein Märchenschloss. Auf der Rückseite wird es von einem Berg, auf der Vorderseite von einem See begrenzt. Es liegt in der Nähe des Connemara National Parks.

Einige Räume konnte man besichtigen.

Hier war der Tisch schon für uns gedeckt.


Auf dem Weg zur Klosterkirche spazierten wir auch an vielen Rhododendronbüschen vorbei. Es muss wunderschön aussehen, wenn sie im Mai blühen. An einigen Stellen stehen sie noch viel dichter.

Die Klosterkirche

Der sehr schmucklose Friedhof für die Benediktinerinnen.

Der Innenraum der Klosterkirche.
Sie ist mit verschiedenfarbigen Marmorstangen aus ganz Irland geschmückt.

Wieder an der Abbey angekommen, fuhren wir mit einem Shuttlebus zum Garten. Dieser war total verwildert, bis er von 1995 - 2000 wieder zu neuem Leben erweckt wurde. Ich finde, es war eine echte Leistung, in nur fünf Jahren diesen Garten zu gestalten. Wie überall in Irland wuchsen auch hier Palmen. Das Klima ist auch im Winter mild.

Ich weiß leider nicht, wie diese Pflanze heißt. Sie hat riesige, an Rhabarber erinnernde Blätter und diese Fruchtstände.
Ich habe sie schon einmal in Südengland gesehen.

Ein sehr buntes Staudenbeet, in dem immer etwas blüht.


Der Gemüsegarten.
Das Schloss wurde früher aus diesem Garten versorgt. Am Rand liegen Beete, in denen immer nur eine Blumensorte, meist Einjährige wie Mohn, Cosmeen, Ringelblumen, blüht.
Ein fleißiger Gärtner war im Einsatz. Ich glaube, in diesem großen Garten gibt es immer etwas zu tun.
Umrandet war auch dieser Garten von einer hohen Mauer.
Das alte Gärtnerhaus.

Man konnte hineingehen, es war wie in alten Zeiten eingerichtet.



Eine idyllische Ecke neben einem der Gewächshäuser.
Es wurden auch Pflanzen verkauft, aber nichts, was ich hier nicht auch bekommen würde. Außerdem hätte ich keine Pflanze heil nach Hause bekommen.

* ♥ *

Donnerstag, 26. Juli 2007

Irland - Teil 3

Auf unserer Fahrt durch Connemara sind wir zuerst die Küstenstraße am Galway Bay entlanggefahren. Wir konnten den Atlantik sehen und ganz schwach auch die Aran Islands.
Die Straßenschilder waren fast nur auf gälisch. Allerdings stand auch mitten in der Wallachei ein großes Schild auf englisch, französisch und deutsch: Achtung - links fahren. :)
Ackerbau ist in diesem Teil des Landes nicht möglich. Es gibt dort viele Schafe und auch Kühe.
Landschaften wie diese nötigten uns zum Anhalten und Fotografieren. Am Liebsten hätte ich alle paar Meter Fotos gemacht, weil die Landschaft sich ständig änderte. Es ist dort sehr karg, aber schön.

Mal wieder ein Stück Mauer, in der Ferne die Berge.
 
Dieser Berg ist mit Felssteinen übersät
 
Und trotzdem wächst so Einiges.
 
Mauern mitten im Gelände.
 
Wieder mal ein Lough (See)
 
Irgendwann fielen mir rotblühende Büsche und Hecken auf. Aus dem fahrenden Auto sahen sie aus wie Fuchsien. Mein Mann musste also an einer geeigneten Stelle halten und: es waren Fuchsien. Kleine rote Blüten mit blaulila Mitte.
 

Ebenso blühten überall an den Straßenrändern orangefarbene Montbretien.
Auch gab es dort, aber vor den Häusern bzw in den Gärten, riesengroße Hortensienbüsche. Sehr viele in blau, da die Erde dort ja moorig ist.
Wir sahen auch viele wildwachsende Schmetterlingsflieder. Dort stand ein Vermögen in der Gegend herum. :)
Mir fiel auch auf, dass jedes Haus (außer in den Städten direkt am Gehweg ) durch eine Mauer geschützt war. Manchmal waren es Mauern aus aufeinandergelegten Feldsteinen, manchmal gemauerte Mauern. Mal sehr pompös, mal einfach gehalten. Manchmal ließ eine Mauer ein Herrenhaus vermuten, aber oft standen dort dann ziemlich kleine Häuser. Leider habe ich davon keine Fotos gemacht, weil wir das alles im Vorbeifahren gesehen haben.

* ♥ *

Mittwoch, 25. Juli 2007

Greetsiel drängelt sich mal eben dazwischen

Heute haben wir einen Verwandtenbesuch in Ostfriesland gemacht und sind - wie immer - kurz nach Greetsiel gefahren. Wir hatten allerschönstes Wetter, nicht heiß, aber sonnig. Der Ort war wie meist im Sommer sehr voll und ein Andenkenladen ist neben dem Nächsten. Und alle haben natürlich fast das gleiche Sortiment. Warum fahren wir dort eigentlich immer wieder hin?
Vielleicht, weil er so ist, wie er ist. Die Krabbenkutter haben etwas Faszinierendes, das Eis aus dem Eisladen am Siel ist einfach lecker, die Häuser strahlen Gemütlichkeit aus und die Menschenmassen, zu denen wir dann ja auch gehören, und die Andenkenläden übersehe ich einfach. Ein kleines Stück Urlaub.
Die alten Häuser gucken ganz frech über den Deich. Sieht es nicht gemütlich aus? Das Siel von der einen..... .....und von der anderen Seite. Die Zwillingsmühlen. Diese Anblicke sind bei blauem Himmel einfach nur schön. * ♥ *