Montag, 5. Dezember 2016

Spaziergang auf der Highline

Am letzten Tag in New York war noch ein Spaziergang auf der Highline geplant.
Zuerst kamen wir aber hinter dem Madison Square Garden an einem Postgebäude vorbei und neugierig, wie wir manchmal sind, mussten wir unbedingt reingehen. Und es hat sich gelohnt. Die fast schon antike Einrichtung war sehenswert.




Die Highline ist eine 2,3km lange ehemalige Güterzugtrasse entlang des Hudson River. Von 2006 bis 2014 wurde sie in mehreren Abschnitten zum Highlinepark umgebaut. Ich hatte schon irgendwann mal einen Bericht darüber gesehen und war gespannt, sie jetzt in echt zu sehen.

Der Pflanzplan stammt von dem Niederländer Piet Oudolf und ist wirklich sehenswert. Der Weg wurde an diesem späten Nachmittag auch gut genutzt.
An diesem letzten Abschnitt sah es allerdings aus wie Wildwuchs. Ob es da noch Bepflanzungen gibt, weiß ich nicht.



Das letzte Stück war zum Teil noch Baustelle.


Man wandert oberhalb der Straßen an Bürogebäuden und Wohnhäusern vorbei.


Immer wieder gibt es Bänke und überall kann man Dekoelemente bewundern.


Das Auto ist aus Gummireifen gefertigt.




Manchmal hat man den Blick auf das Empire State Building.
Und Anfang Mai blühte auch eine ganze Menge.


Die Freiheitsstatue kann man von einem Punkt aus auch sehen und unten rechts gibt es eine große Panoramascheibe, die den Blick auf die Straße freigibt. 
Dort kann man auf den Holzstufen sitzen und dem Verkehr zusehen.



Auf der anderen Seite des Hudson ist New Jersey.
Von den Holzliegen hat man einen wunderschönen Blick auf den Sonnenuntergang.


Und nein, er ist nicht echt, aber er sieht ziemlich echt aus. 
Jedenfalls aus einiger Entfernung.😊
Und um ihn herum sah man nur lachende Gesichter.



Mit der Metro ging es dann wieder zur Pennstation.


Inzwischen war es dunkel geworden und wir genossen 
einen letzten abendlichen Gang durch diese gut bewachte quirlige Stadt.


Am nächsten Abend ging es wieder nach Hause. Ein letzter Blick auf das World Trade Center.
Ob ich dort wohl nochmal hinkomme? Ich hoffe es.

* ♥ *

Freitag, 2. Dezember 2016

St Patricks Cathedral.............


....................ist auch an der 5th Avenue zu finden.
Inmitten von Wolkenkratzern und Edelgeschäften ist sie wohl ein Ruhepol.
Und sie wird viel von Touristen frequentiert.
Von außen sieht sie schon aus, wie von einem Zuckerbäcker gefertigt.


Und innen ist sie einfach toll.
Es scheint eine reiche Gemeinde zu sein, aber 5th Avenue ist ja auch eine teure Gegend.


Ich liebe diese bunten Kirchenfenster.

Wer mag, kann sich hier ein bisschen informieren.
 






Wenn man durch die Bronzetür geht, tobt draußen das Leben.

Schräg gegenüber befindet man sich wieder am Rockefeller Center.
Dort gibt es einen NBC Store, in dem man Fanartikel bekannter Serien kaufen kann.
T-Shirts, Becher und was man sonst noch nicht braucht.
Die Serie "Friends" haben meine Mädels damals rauf und runter geguckt, aber aus dem Alter, in dem man mit so einem Shirt rumläuft, sind sie raus. Deshalb haben wir auch keins mitgebracht. 😉


* ♥ *

Montag, 28. November 2016

Ein bisschen Adventsdeko ..........


......... habe ich auch.
Bis vor wenigen Tagen war mir so gar nicht nach Advent und Weihnachten, aber am Donnerstag hat es mich gepackt. Ich holte die Kisten aus den Regalen und los ging es.


Auch in diesem Jahr habe ich keinen klassischen Kranz. Die verschiedenen Kerzen auf einem Tablett haben mir letztes Jahr so gut gefallen, dass ich es diesmal wieder so gemacht habe. Und zwar, wie ich es gerade auf damaligen Fotos gesehen habe, auf sehr ähnliche Weise.


Bei den Origamisternen habe ich mir fast die Finger abgebrochen.  Ich hatte sie letztes Jahr gelernt und dachte, ähnlich wie bei den Fröbelsternen, dass ich es ganz schnell wieder drauf haben müsste.
Doch das Papier aus einem alten Buch ist so weich, dass man die Faltlinien kaum sieht. Einige habe ich wenigstens fertigbekommen.




Draußen, unter dem Terrassendach, habe ich auch ein bisschen geschmückt.


Die Zweige des Hartriegels hatte ich in einer Vase auf der Treppe stehen. Nun stehen dort beleuchtete Zweige. Zum Wegwerfen waren mir die Hartriegelzweige aber zu schade, 
also habe ich sie überall zwischengesteckt.


Die Kugeln sind an einer Leiste befestigt, die mein Mann in die Regenrinne des Daches gelegt hat. Mal sehen, wie lange es hält.
Immerhin haben sie die Frostnacht überstanden.

* ♥ *

Samstag, 26. November 2016

Zu Besuch bei Mr President


Nach dem Besuch im Central Park wollte mein Mann gerne das Hochhaus in der Park Avenue ansehen. Unterwegs kamen wir an der Uhrenparade in der 57th Street vorbei.


Hier das 2. höchste Haus der Stadt.


Wir wanderten weiter die 5th Avenue entlang und ich brauchte ein Örtchen. Das ist dort gar nicht so einfach. Vor einem Gebäude stand ein Portier und den fragte ich einfach, ob und wo. Er verwies mich in das Haus und es war der Trump Tower. Das hatten wir vorher gar nicht gesehen.

Also, der Mann hat Geschmack, wenn er die Materialien/Farben denn ausgesucht hat.
Hier ging es zu den Toiletten, Restrooms, wie der Amerikaner vornehm sagt, 
und danach guckten wir uns das Haus bzw den öffentlichen Bereich an.
Wenn man schon mal da ist .......
Und eben habe ich gelesen, dass er mit seiner Familie die obersten drei Stockwerke bewohnt. Na ja. soll er. Da bin ich völlig neidfrei.

Überall braungüldene Marmorwände und -böden.




Dazu passend goldfarbene Relings an den Rolltreppen, ........


.......... goldfarbene Rahmen. Viel Licht.


Überall spiegelndes Glas.


Auf mehreren Stockwerken gibt es Dachterrassen ohne Restauration für eine Pause.
Dort ist es jetzt bestimmt oft sehr voll, denn wie ich las,
wird das Gebäude momentan von Touristen gestürmt. Sogar der "Naked Cowboy", der sonst auf dem Timessquare anzutreffen war, nutzt die Gunst der Stunde. Nur, was soll es uns sagen, dass jetzt "Trump" auf seiner Unterhose steht? 😁



In der untersten Etage gibt es ein Restaurant.



Hier eine andere Dachterrasse


Innen hat er sich überall Denkmale gesetzt. Goldene natürlich.


Sicherheitspersonal


 Zu dem Zeitpunkt, im Mai, hatte ich noch gar nicht mitgekriegt,
dass es sein Slogan war/ist. Da dachte ja auch noch keiner, dass er es schaffen könnte.

Wer zieht seinem Kleinkind sowas an?



Es war interessant, das mal zu sehen, aber meine Meinung hat es nicht geändert.


* ♥ *